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Burger King nimmt Franchise-Nehmer an die kurze Leine

Fast Food Burger King nimmt Franchise-Nehmer an die kurze Leine

Nach dem Ekel-Skandal bei der Fastfood-Kette Burger King (die OP berichtete) hat das Unternehmen nun reagiert.

Marburg. Die Yi-Ko Holding betreibt als Franchise-Nehmer 91 Burger King-Restaurants in Deutschland - darunter auch die Filialen in Marburg, Gießen und Linden. Man habe sich mit dem Unternehmen auf Veränderungen im Management verständigt, teilt Burger King mit. Der Geschäftsführer Ergün Yildiz sei mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Die operative Verantwortung für alle Restaurants der Yi-Ko Holding übernehme Nicole Gottschalk, die über langjährige Erfahrung in der Gastronomie verfüge. Zudem solle in den kommenden Tagen ein neuer kaufmännischer Leiter für Yi-Ko ernannt werden. Das neue Team werde „eng mit Burger King zusammenarbeiten, um sofortige und signifikante Veränderungen in den Yi-Ko Restaurants zu bewirken“, teilte Burger King mit. Nicole Gottschalk ist als „Direktorin Franchise Operations“ für alle Franchisenehmer der Schnellrestaurant-Kette in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich. „Wir bedauern zutiefst, das Vertrauen unserer Gäste enttäuscht zu haben und werden alles tun, um ihr Vertrauen zurückzugewinnen“, erklärt Andreas Bork, Geschäftsführer der Burger King Beteiligungs GmbH. „Wir sind davon überzeugt, dass das neue Management-Team der Yi-Ko den Neustart erfolgreich meistern wird. Wir haben uns darauf verständigt, dass alle Entscheidungen, die die Yi-Ko jetzt mit Blick auf das operative Geschäft, auf Mitarbeitertrainings und Arbeitsbedingungen trifft, vor ihrer Umsetzung durch Burger King überprüft und freigegeben werden müssen“, so Bork. Ziel sei es, die Missstände sofort zu beseitigen.

von Andreas Schmidt

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