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Bunte Lichter gegen die Herbst-Tristesse

Marburg b(u)y Night Bunte Lichter gegen die Herbst-Tristesse

Die neunte Auflage von „Marburg b(u)y Night“ zog am Freitag Abend wieder Zehntausende Besucher in die Innenstadt.

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Marburg erstrahlte zum neunten Mal im Licherglanz. Und das bei perfektem Novemberwetter.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Die Aktion „möchte zeigen, dass die Universitätsstadt Marburg ein ganz besonderes Flair hat, eine ganz besondere, einzigartige, unverwechselbare Kulisse, vor der es sich trefflich bummeln, shoppen oder einfach nur verweilen und staunen lässt“, sagte Klaus Hövel, Vorsitzender des Stadtmarketings, bei der Eröffnung, die erstmals vor dem Hörsaalgebäude stattfand.

Das alljährliche Lichterspiel lockte wieder Zehntausende in das hell erleuchtete Marburg.

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Und für Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) ist klar: „Ich denke, wir spüren, dass man sich Gedanken gemacht und Marburg b(u)y Night weiterentwickelt hat“, sagte er. Für ihn sei der interaktive Lichtspielplatz vor dem Hörsaalgebäude ein echter Höhepunkt: „Das ist ein echter Qualitätssprung, weil es viel mehr Möglichkeiten für alle gibt“, so Vaupel.

 

„Wir können uns auf eine rundum gelungene Veranstaltung freuen“, sagte der OB. Mit dieser Meinung war Vaupel nicht alleine: Die Menschen strömten durch die Stadt und ließen sich von den farbig illuminierten Gebäuden und den Licht-Installationen in den Bann ziehen.

Der erste Glühwein auf dem Marktplatz

Und in der Tat: Die „Green Lightrider“, fünf Fahrräder, die durch Strampeln Strom erzeugten, wurden den ganzen Abend lang bewegt. Dadurch ließen sich Lichtpunkte über die Fassade des Hörsaalgebäudes steuern oder es gab eine „Lightshow“ – je nach „Strampelkraft“ der Radfahrer.

Die Besucher nutzten die Gelegenheit auch, um in aller Ruhe einzukaufen. Die Läden der Innenstadt hatten bis Mitternacht offen. Auch für den ersten Glühwein der Saison war der Abend perfekt: Auf dem Marktplatz und rund um die Elisabethkirche hatten die Buden von Advents- und Weihnachtsmarkt geöffnet.

Dabei spielte die Witterung den Geschäftsleuten in die Karten: perfektes Novemberwetter, trocken und nicht zu kalt. Bernd Brinkmann, Inhaber des Kaufhauses Teka, sagte der OP: „Wir haben das Vorjahresniveau auf jeden Fall gehalten. Und durch die Witterung haben die Menschen auch das Gefühl, dass der Winter doch noch existent ist“, so Brinkmann. Für ihn ist klar: „Die Veranstaltung hat nach wie vor eine Magnetfunktion.“
Auch Ulrich Mücke, Vorstandsmitglied des Kaufhauses Ahrens, war äußerst zufrieden: „Es ist immer wieder ein Highlight, es bestätigt sich immer wieder, dass Marburg b(u)y Night eine richtige Entscheidung ist.“ Die Leute würden nicht nur schauen, sondern auch einkaufen, „wir sind sehr zufrieden“, so Mücke.

von Andreas Schmidt

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