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Bunte Karte stärkt regionalen Handel

Marburg-Gutschein Bunte Karte stärkt regionalen Handel

Gutscheine sind bekanntlich beliebte Geschenke. Für Oberbürgermeister Egon Vaupel sind die ­neuen Marburg-Gutscheine aber auch ein Mittel, mit dem Bürger den ­regionalen Handel stärken können.

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Der neue Marburg-Gutschein ist im Handel. Es gibt Gutscheine im Wert von 10 und 20 Euro zu kaufen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der neue Marburg-Gutschein ist jetzt an noch mehr Stellen erhältlich und einlösbar. Nachdem die erste Auflage im Jahr 2011 so gut gelaufen sei, haben noch mehr Händler und Unternehmen aus der Region an der Aktion teilgenommen, berichtete Stadtmarketing-Koordinator Jan-Bernd Röllmann am Freitag während einer Pressekonferenz im Rathaus. Seit der Einführung des Marburg-Gutscheins im September 2011 bis heute wurden Gutscheine im Wert von rund einer Million Euro verkauft.

Der neue Marburg-Gutschein ist bunt geworden, hat das Format gewechselt und ist im Wert von zehn oder 20 Euro erhältlich. Der neue Gutschein in Scheckkartengröße passt in jede Geldbörse und in mehr als 120 Geschäften, Restaurants, Unternehmen und Einrichtungen einlösbar. So können Bürger den regionalen Handel stärken, erklärte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD).

Der Designer des neuen Gutscheins im Scheckkarten-Format, Joachim Jung von der Marburger Agentur Mymedia, erklärte seine Idee für Form, Bilder und Farbe: Er habe das bisherige A im Logo der Stadt abstrahiert. Das Dreieck sei zudem ein Symbol für die Dächer in der historischen Altstadt. Zudem finden sich auf den Karten Elemente der Stadt – daher ist der Gutschein auch ein geeignetes Geschenk.

Geld bleibt in der Stadt

Geschenkt bekamen den Gutschein in dieser Woche bereits viele Studierende: Neuerdings bekommen Studierende, die ihren Erstwohnsitz in Marburg anmelden, nicht mehr 100 Euro „Willkommens-Geld“, sondern die Marburg-Gutscheine im Wert von 100 Euro. Das führte dazu, dass seit dem Verkaufsbeginn am 2. Februar bereits Gutscheine im Wert von rund 200 000 Euro herausgegeben wurden, so Vaupel.

So könne die Stadt sicherstellen, dass die Studierenden das „Willkommens-Geld“ in der Region ausgeben. „Künftig werden allein durch diese Umstellung mehr als 300 000 Euro Kaufkraft pro Jahr sicher an Marburg gebunden werden“, sagte Vaupel. Wer Gutscheine kauft, erhält eine Informationsbroschüre mit allen Partnern der Aktion. Ein technischer Service für Smartphonenutzer: Jede Karte enthält einen QR-Code, der ebenfalls alle neuesten Informationen zum Gutschein beinhaltet.

Der neue Gutschein ist auch umweltfreundlicher, weil er nach der Entwertung mit entsprechender Software wieder nutzbar gemacht werden kann, erklärte Röllmann. „Die vielen Unterstützter sind das Entscheidende“, sagte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD). Die Oberhessische Presse und die Sparkasse Marburg-Biedenkopf sind die Premiumpartner, ohne sie wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen, erklärte Röllmann. Denn der Gutschein wurde ohne öffentliche Zuschüsse entwickelt und produziert.

von Anna Ntemiris

 
Verkaufsstellen
Die Verkaufsstellen des Marburg-Gutscheins:
* Oberhessische Presse, Kundencenter im Franz-Tuczek-Weg 1 und Schlossberg-Center
* Sparkasse Marburg-Biedenkopf in der Universitätsstraße, Barfüßerstraße, Bahnhofstraße und Weidenhausen
* Volksbank Mittelhessen Marburg-Mitte
* MTM Tourist-Information
* Stadtbüro, Verwaltungsaußenstellen Cappel, Wehrda und Marbach
* Expert Medialand
* Kaufhaus Ahrens
* Juwelier Semler
* Kaufhaus Teka.
Es können weitere Verkaufsstellen hinzukommen.
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