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Bulljong macht nach Unfall weiter

Große Unterstützung für Gastronom Bulljong macht nach Unfall weiter

Es geht weiter bei Bulljong, auch ­ohne den gelb-grünen „Bulli“, der im August bei einem Verkehrsunfall zerstört wurde.

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Ulf Schneider von der Suppenbar Bulljong macht weiter, vorerst auch ohne das Suppenmobil.

Quelle: Lisa-Martina Klein

Marburg. Das Herz von Bulljong, wie Ulf Schneider seinen Suppenwagen nach dem schweren Unfall im August bezeichnet hatte, mag vorerst fehlen, der Betrieb in der Suppenbar in der Lingelgasse geht aber nach dreiwöchiger Pause weiter.

Eine Pause, die Schneider gebraucht und genutzt hat, denn nach dem Unfall, bei dem die Fahrerin mit leichten Prellungen davonkam, stand die Existenz des Ladens auf der Kippe. Seit Samstag hat die Bar wieder geöffnet, wenn auch mit einigen Änderungen.

„Die Unterstützung von Freunden, Kunden und auch Marburger Gastronomen war nach dem Unfall enorm, ohne sie gäbe es Bulljong nicht mehr. So etwas spornt an, auch in einer so ausweglos scheinenden Situation eine Lösung zu finden“, sagt Schneider.

Am Ende ist es eine Kooperation mit einem Marburger Gastronom, die Schneider weitermachen lässt. Zwei hauptberufliche Köche kann er mit dem Laden allein nicht halten. Somit werden die Suppen zwar weiterhin nach original Bulljong-Rezeptur gekocht, nur in einer anderen Küche. Außerdem bleibt der Laden sonntags geschlossen.

Im Gegenzug hat Schneider die Menükarte erweitert. „Wir bleiben unserer Linie treu. Alles ist weiterhin selbstgemacht“, betont Schneider. Ab Frühjahr, so hofft er, soll es dann auch wieder einen Bulli geben, der an verschiedenen Orten im Landkreis Suppe verkauft.

von Lisa-Martina Klein

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