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Bücherdiebe plündern Tauschstation

Tauschbörse Bücherdiebe plündern Tauschstation

"Ein Buch nehmen, ein Buch geben": Nach diesem Prinzip funktioniert die Tauschstation. Neuerdings werden die Bücher aber vorab gestempelt, damit sie nicht im Handel landen.

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Luca Dersch an der Büchertauschstation im Allianzhaus Gutenbergstraße in Marburg.

Quelle: Thorsten Richter (thr)

Marburg. Die Buchtauschstation des Vereins Arbeit und Bildung erfreut sich großer Beliebtheit - leider auch bei kommerziellen Händlern, die gut erhaltene Bücher in größerer Stückzahl heraussuchen und weiterverkaufen.

„Ein Buch nehmen, ein Buch geben“, das war die Idee des Buchrecyclings des Marburger Bildungs- und Sozialvereins Arbeit und Bildung. Das Regal, das im Sommer 2011 im Einkaufszentrum im Allianzhaus an der Ecke Gutenbergstraße/Universitätsstraße aufgestellt wurde, wurde von Bücherfreunden gut angenommen.

„Durch den ständigen Austausch von Büchern gibt es täglich Neues zu entdecken. Das Spektrum ist weit gespannt und reicht von Liebesromanen bis zu aktueller wissenschaftlicher Literatur“, sagt der Betreuer des Buchrecyclings Bernd L. Fülwel.

Inzwischen wurde ein weiteres Regal wie schon das erste von der Marburger Produktionsschule gebaut und in der Agentur für Arbeit Marburg aufgestellt.

Ein dritter Standort ist in Zusammenarbeit mit der Produktionsschule bereits in Planung.

„Wir müssen allerdings aufpassen, da leider unerwünschte Händler, die gute Bücher entnehmen und kommerziell verwerten, mittlerweile häufig auftauchen.

Es wäre doch schade, wenn diese schöne Idee durch Händler entfremdet würde“, sagt Yvonne Grünthal, zuständige Abteilungsleiterin bei Arbeit und Bildung.

Arbeit und Bildung versuche dem entgegenzuwirken, indem neuerdings die Bücher, die ins Regal gestellt werden, mit einem Stempel versehen werden, der sie als Tauschbücher kenntlich macht.

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