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Beschäftigte wollen zwei Tage lang streiken

UKGM Beschäftigte wollen zwei Tage lang streiken

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten an beiden Standorten des Universitätsklinikums Gießen-Marburg für kommenden Dienstag und Mittwoch, 10. und 11. Oktober, zu ganztägigen Warnstreiks aufgefordert. Für die Patienten bedeutet dies wohl Einschränkungen.

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400 UKGM-Beschäftigte zogen am 19. September durch Marburg. Sie demonstrierten für bessere Personalstandards.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Planbare Eingriffe Mitte nächster Woche müssen verschoben werden, die Notfallversorgung wird aber sichergestellt sein. Denn die Gewerkschaft hat mit der Geschäftsführung des UKGM eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen.

Bereits vor gut zwei Wochen hatten die Beschäftigten des Klinikums einen Tag lang die Arbeit niedergelegt und waren mit einem Protestzug durch Marburg gezogen, um für mehr Personal zu demonstrieren.

Der zuständige Gewerkschaftssekretär Fabian Rehm teilte mit:„Alle wissenschaftlichen Untersuchungen geben uns Recht: Gute Versorgung braucht mehr Personal.“ Unterbesetzung belaste die Beschäftigten - und darunter litten auch die Patienten.  Verdi fordert deshalb verbindliche Personalmindeststandards für alle Bereiche.

„Egal ob Physiotherapie, Technik oder Pflege: Der Personalmangel ist nicht mehr zu ertragen“, so Rehm. Laut der Gewerkschaft fehlten alleine an den beiden Standorten des UKGM 800 Stellen, bundesweit beziffert die Gewerkschaft den Personalmangel in den Krankenhäusern auf 162.000 Stellen.

 „Wir hoffen, mit diesem Streik den Druck auf den Arbeitgeber ausreichend zu erhöhen“, so Rehm. „Sollte auch nach diesen Streiktagen kein Angebot für mehr Personal vorliegen, werden wir die Streiks ausweiten“ , kündigte er an.

von Andreas Schmidt

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