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Berufsschüler bringen sich in Form

Käthe-Kollwitz-Schule Berufsschüler bringen sich in Form

Dass Bewegung Spaß machen kann, erfuhren die Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule am eigenen Leib. Bei bestem Septemberwetter versuchten sie sich in verschiedenen Sportarten.

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„Hauptsache, es macht Spaß“

Kia Patzold (vorne) von Vita Fit heizte den Schülern der Käthe-Kollwitz-Schule beim Zumba-Tanzen voll ein.

Quelle: Ruth Korte

Marburg. Schon von Weitem hört man sie, die Musik, die aus den großen Lautsprechern über den Sportplatz der Käthe-Kollwitz-Schule schallt. Etwa 100 jungen Frauen haben sich um Kia Patzold versammelt, die zu den Rhythmen lateinamerikanischer Musik ihre Beine bewegt, Hüfte schwingt, Arme in die Luft wirft und in die Hände klatscht.

„Wir sind froh, dass wir eine Trainerin von Vita Fit fürs Zumba-Tanzen engagieren konnten. Sie verbreitet richtig gute Stimmung“, sagt Harald Krahnke und blickt begeistert zu den lachenden und jubelnden Schülerinnen. Krahnke ist Schulsportkoordinator der Käthe-Kollwitz-Schule und Mitorganisator des Aktionstages „Käthe in Form“.

„Die Schüler können heute mal alle möglichen Sportarten ausprobieren“, erklärt er. Insgesamt gibt es rund 25 Stationen: Fußball, Volleyball, Kicker, aber auch weniger typische Sportarten wie Slackline, Wikingerschach, Kistenstapeln, Bogenschießen oder Waveboarding ( Foto: Korte) sind unter anderem dabei. Ergänzt wird das Programm durch Theater- und Entspannungsangebote sowie Angebote der AG Ernährungs- und Verbraucherbildung und der AG Sucht- und Gewaltprävention.

„Das ist so ähnlich wie Skateboarding“, erklärt Nick Dornbusch (18), der auf einem einspurigen Waveboard über den Schulhof skatet. Neben ihm drehen sich zwei Mitschülerinnen Hand in Hand im Kreis.

„Wenn ich sehe, wie wohl sich die Schüler fühlen und zusammenarbeiten, dann hat sich die ganze Arbeit gelohnt“, sagt Krahnke zufrieden.

Der besondere Reiz für die Schüler: An jeder Station können sie Punkte sammeln und damit einen Besuch im Kletter-Park oder eine Kanufahrt und natürlich jede Medaillen gewinnen. „Heute steht nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund, sondern das Miteinander“, betont Krahnke. So hätten die Schüler der verschiedenen Berufszweige häufig nicht die Möglichkeiten, sich kennenzulernen.

Dies bestätigt auch Nicoline Rusch (16), die ihr 
Fach­abitur im Gesundheitswesen machen möchte und mit ihren Mitschülern am 
 Volleyballturnier teilnimmt. „So kommt man mal mit den anderen Klassen zusammen.“

Ruschs Mitschüler Jonathan Marquardt (18) stimmt ihr zu: „Außerdem kommt man mal raus aus dem Klassenzimmer. Das wird in den nächsten Wochen, mit Beginn der ersten Prüfungsphase wieder anders.“ Ganz besonders freut ihn, dass das Wetter so gut mitspielt. „Wir hatten schon mit Regen gerechnet, aber so – mit Sonne und blauem Himmel – macht der Sporttag noch mehr Spaß.“

von Ruth Korte

Sichtlich Spaß hatten die Teilnehmer des Aktionstages auch beim Fingerbillard. Foto: Ruth Korte
 
 
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