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Berufliche Schulen Kirchhain und Adolf-Reichwein-Schule bekommen Kleinwagen

Autospende für die Ausbildung Berufliche Schulen Kirchhain und Adolf-Reichwein-Schule bekommen Kleinwagen

Hyundai Motor Deutschland spendete an die Adolf-Reichwein-Schule und die Beruflichen Schulen Kirchhain jeweils einen Kleinwagen i10 zu Schulungszwecken.

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Ziel: Spitzenregion rund um die Bildung

Markus Höck (von links), Harry Sode, Holger Leinweber, Thomas Mader, Frank Heiwig, Berthold Bromm und Ralf Funke bei der Übergabe der beiden Autos.

Quelle: Andreas Schmidt

Kirchhain. Ralf Funke, Obermeister der Kfz-Innung Marburg und Hyundai-Händler, hatte das Angebot entdeckt und für die Schulen organisiert. „Die Fahrzeuge standen bei Hyundai in den Schulungszentren und konnten von den Händlern abgerufen werden – damit die Autos in Bildungszentren und Schulen für die überbetriebliche Ausbildung zum Einsatz kommen können“, erläuterte Funke.

Als er das Angebot sah, habe er sofort ans Berufsbildungszentrum und die beiden Berufsschulen gedacht. Das BBZ hat seinen i10 bereits erhalten, nun werden die beiden Schulen mit den Autos im Wert von jeweils rund 10 000 Euro ausgestattet. Funke sagt: „Es ist wichtig, dass die jungen Leute an Fahrzeugen mit aktueller Technik geschult werden, damit die Ausbildung auf dem aktuellen Stand erfolgen kann.“

Thomas Mader, Distriktleiter von Hyundai Motor Deutschland, erläutert, dass das Unternehmen vom großen Bedarf an Schulen und Bildungszentren wisse. Daher habe man bundesweit mehr als 100 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. „Wir benötigen sie zu Schulungszwecken nicht mehr – aber zum Verschrotten sind sie wirklich zu schade“, sagte er. Die Autos seien von der Technik auf dem aktuellsten Stand.

Spende eines Autos ist nicht selbstverständlich

Frank Heiwig, Leiter der Beruflichen Schulen Kirchhain, betonte, dass er sich darüber freue, „dass durch die Industrie und verschiedene Kooperationspartner für unsere Schule so eine komfortable Situation entsteht. Denn für uns ist es wichtig, dass wir an neue Technik herankommen – denn wir könnten es uns nicht leisten, ein solches Fahrzeug zu kaufen, dafür fehlen uns einfach die Mittel“.

Holger Leinweber, Schulleiter der Adolf-Reichwein-Schule in Marburg, bedankte sich bei Ralf Funke „für Ihr waches Auge, ein solches Angebot sofort anzunehmen“. Die Spende bezeichnete er als „ein weiteres Bindeglied für unsere Kooperation mit den Betrieben und der Kfz-Innung insgesamt. Wir nehmen es als ein sehr positives Signal wahr, dass die Schulen unterstützt werden“, so Leinweber.

Hochvolt-Technik: Teile sind geradezu Mangelware

Dass eine solche Spende keine Selbstverständlichkeit ist, verdeutlichte Berthold Bromm von den Beruflichen Schulen Kirchhain: Vor allem, wenn es um die aktuellen Elektro- oder Hybridfahrzeuge gehe, werde es für ganze Ausbildungsmodelle schon äußerst schwer.

Dabei sei gerade dort – im Bereich der Hochvolt-Technik – der Schulungsbedarf enorm und müsse auch mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen einhergehen. Doch Teile zur Schulung seien „Mangelware, wir betteln geradezu darum, ­etwas von den Herstellern zu bekommen“, so Bromm. Dabei gebe es, wenn überhaupt, nur Einzelteile, an ganze Fahrzeuge sei derzeit nicht zu denken.

von Andreas Schmidt

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