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Behring-Kinder erkunden Natur

Pharmaunternehmen Behring-Kinder erkunden Natur

Kinder der Mitarbeiter von CSL Behring genießen zwei Wochen lang lehr- und aktionsreiche Tage, während die Eltern im Arbeitsalltag entlastet werden.

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Wasserspiele, physikalische Tricks und kreative Experimente: Die Jungen und Mädchen des CSL-Behring-Camps wurden herausgefordert und hatten Spaß.

Marburg. Zum mittlerweile siebten Mal fand die Ferienbetreuung für die Kinder der Mitarbeiter von CSL Behring statt. Die Nachfrage war so groß wie nie: Insgesamt nahmen 150 Kinder an den zweiwöchigen Aktivitäten teil und gestalteten ihre Sommerferien mit spannenden Entdeckungsreisen durch die Natur oder sportlichen Spieltagen. Die freie Zeit ohne schulische Betreuung bedeutet für viele Eltern ein organisatorisches Problem, weiß das Unternehmen. Wenn beide Elternteile arbeiten, muss für eine lange Ferienbetreuung gesorgt werden, da reicht der Jahresurlaub nicht aus. „Wir wollen unsere Mitarbeiter mit dem Angebot der Sommerferienbetreuung bei ihren Planungen aktiv unterstützen“, teilte Dr. Roland Martin, Geschäftsführer von CSL Behring mit.

Sieben abwechslungsreiche Programmpunkte für verschiedene Altersgruppen wurden von dem Unternehmen und den Kooperationspartnern, der Philipps-Universität, Provadis und der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Marburg, zusammengestellt. Die Kinder verbrachten unter anderem aufregende Stunden im Wald und „gingen mit Robin Hood auf Streifzug“ oder bewiesen sich als Waldläufer, inklusive ­Balance-, Anschleich- und Kletterübungen und natürlich vielen Räubergeschichten. Für die besonders sportbegeisterten Kinder stand eine aktive Sport- und Spielwoche auf dem Plan. Etwas ruhiger ging es in der Gruppe „Garten, Feuer, Abenteuer“ zu. Doch auch hier begaben sich die Kinder der grünen Kochwerkstatt auf spannende Buddel- und Entdeckungsreisen kreuz und quer durch den Marburger Schulgarten. Die etwas älteren Kinder konnten bei den „English Holidays Activities“ nicht nur spielerisch ihre Englischkenntnisse aufbessern, sondern sich auch bei unterhaltsamen Rollenspielen kreativ betätigen.

Rund um das nasse Element drehte sich das Programmpunkt „Unterwasserwelt der Lahn“. Die Kinder erforschten nicht nur den allgegenwärtigen Fluss, sondern auch dessen „Innenleben“, verfolgten den Weg des Wassers, gingen mit Keschern auf die Jagd und ließen selbstgebaute Boote aus Baumrinde um die Wette fahren. Bei zu hohem Wasserpegel beschäftigte sich die Gruppe alternativ auch auf dem Gelände der DLRG mit Wasserspielen und -experimenten. Nach einer rasanten Aufwärmrunde mit Jagd- und Fangspielen übten sich die Kinder an zahlreichen physikalischen Experimenten rund um die Schwerpunkte Wassereigenschaften, Oberflächenspannung oder Fließrichtung. Begeistert waren sie unter anderem von verschiedenen Physiktricks. Wie viele Centstücke passen etwa in ein volles Glas Wasser, ohne dass dieses überläuft? „Ich schätze etwa 20“, riet der achtjährige Luke sofort richtig. Um Physik und Fantasie ging es auch beim Pfeffer-Experiment: In einen Teller mit Wasser streuten die Kinder etwas gemahlenen Pfeffer. Das Gewürz auf dem „See“ steht „symbolisch für die Badegäste, die dort gerade schwimmen gehen“, erzählte Betreuerin Katrin Urban von der Familien-Bildungsstätte die dazu passende Geschichte. Nun taucht ein Monster mitten im See auf: Teilnehmerin Jana hält einen Finger in den Teller und siehe da, alle Pfefferkörner „fliehen“ ans Ufer. Angestrengt versuchten die Kinder diesem Ereignis auf den Grund zu gehen, probierten die Pfeffershow immer wieder aus und kamen schließlich auf die Lösung: die eingeweihte Jana hatte ihren Finger in etwas Spülmittel getaucht. Dieses beeinflusst die Oberflächenspannung des Wassers und somit wird der Pfeffer an den Rand getrieben. „Ich hab die Lösung gefunden. Das hat echt Spaß gemacht“, freute sich der zehnjährige Paul aus Cölbe über die Aktion. Den ganzen Tag über hantierten die Kinder begeistert mit Behältern, Schläuchen und literweise Wasser, beobachteten und diskutierten angeregt über ihre Experimente oder bemalten sich gegenseitig mit Wasserfarben.

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