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IHK begrüßt möglichen ICE-Halt in Marburg

Bahnanbindung IHK begrüßt möglichen ICE-Halt in Marburg

Die Bahn erwägt, in Marburg einen Halt des Intercity Express (ICE) einzurichten. Vertreter der IHK sind begeistert.

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Peter Lather (links) und Oskar Edelmann von der IHK begrüßen aus Unternehmersicht ­einen möglichen ICE-Halt in Marburg.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Am Dienstag berichtete die OP über die Prüfung der Bahn, die bisherige Intercity-Verbindung von Stralsund über Rostock, Hamburg und Marburg nach Karlsruhe ab dem kommenden Jahr zur ICE-Strecke auszubauen. Ein Vorschlag, der auch bei der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg auf fruchtbaren Boden stößt.

„Ein ICE-Halt in Marburg würde die infrastrukturelle Anbindung des Wirtschafts- und Universitätsstandorts Marburg auf jeden Fall aufwerten und wäre aus Standortsicht daher sehr zu begrüßen“, reagieren Peter 
Lather, Vorsitzender des Regionalausschusses der IHK, und Oskar Edelmann, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, auf die im OP-Artikel vorgestellten Erwägungen der Deutschen Bahn.

„Wir hoffen, dass sich im Zusammenspiel mit einem möglichen ICE-Halt in Marburg die Anbindung nach Kassel deutlich verbessern wird, indem mögliche ICE-Einsatzszenarien mit der Taktung der Regionalverbindungen harmonieren“, sagt Edelmann. Das hätte spürbar positive Auswirkungen für die gesamte Bahnanbindung nach Norden.

Frühere gute Anbindung hat gelitten

Vor einigen Jahren habe sich auch aufgrund der Bemühungen der IHK bereits eine Verbesserung der Anbindung nach Süden ergeben.
„Derzeit arbeiten wir daran, die Bahnanbindung nach Kassel durch Gespräche mit den Verantwortlichen der Verkehrsverbünde zu verbessern“, berichtet Edelmann.

„Früher hatten wir über den Intercity (IC) und den Regionalexpress (RE) eine stündliche und schnelle Anbindung nach Kassel mit guten Anschlüssen an das ICE-Netz“, erinnert sich Peter Lather, Inhaber des Unternehmens Lather Kommunikation in Lohra-Damm. „Die Taktung war gut und verlässlich.“

Geschäftstermine in der Hauptstadt konnten mit einem Umstieg am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe ohne große Probleme wahrgenommen werden. „Am Abend waren wir zu einigermaßen passablen Uhrzeiten wieder im Altkreis“, sagt Lather. „Da diese stündliche Taktung weggefallen ist beziehungsweise sich verschoben hat, ist das heute nicht mehr gewährleistet. Geschäftsreisen dauern nun deutlich länger, der persönliche Kontakt zum Kunden ist schwieriger herzustellen.“

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