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Azubis lernen an neuem Auto

Berufsbildungszentrum Azubis lernen an neuem Auto

Ralf Funke, Inhaber des Autohauses Funke in Kirchhain, übergab einen Hyundai i10 als Spende ans Marburger Berufsbildungszentrum (BBZ).

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Sascha Dully (im Uhrzeigersinn), Birgit Sturmat-Rosenbaum, Ralf Funke, Meinhard Moog, Günther Nau und Dennis Raschke bei der Übergabe des Fahrzeugs.

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Der Kleinwagen im Wert von rund 10.000 Euro sei eine Spende von Hyundai Motors Deutschland, wie Ralf Funke berichtet. „Wir als Händler können die Wagen abrufen und dann an Schulen oder Bildungseinrichtungen, die mit der Kfz-Ausbildung zu tun haben, spenden“, so Funke. Da sei ihm sofort das BBZ eingefallen, so Funke – denn er ist gleichzeitig Obermeister der Marburger Kfz-Innung. Und deren überbetriebliche Ausbildung findet im BBZ statt.

Es sei „immens wichtig“, die Auszubildenden an aktuellen Autos schulen zu können, erläutert Günther Nau, Bereichsleiter Kfz im BBZ. „Moderne Motormanagementsysteme werden in Fahrzeugen immer wichtiger – ebenso, wie Infotainment-Systeme oder moderne Kommunikations-Technik. Diese müssen wir an unsere Auszubildenden weitergeben können“, erläutert Nau.

In die Fahrzeuge werde immer mehr Elektronik gepackt, „die Zeit bleibt nicht stehen, die Entwicklung der technischen Neuerungen ist rasant“, weiß Nau. So gebe es mittlerweile Modelle, bei denen die Technik per Gesten gesteuert werde. „Daher sind wir bei der Ausbildung auf moderne Fahrzeuge angewiesen“, verdeutlicht Günther Nau.

Birgit Sturmat-Rosenbaum, Geschäftsführerin des BBZ, fügte hinzu, dass „die Ausbildungsbetriebe der Region darauf vertrauen dürfen, dass das Bildungszentrum auch das Equipment vorhält, das in der Praxis von den Auszubildenden und den späteren Gesellen erwartet wird“. Immer die aktuelle Technik vorzuhalten sei durchaus schwierig, „das ist einerseits eine Frage des Geldes.

Bei der Technik 
„immer am Ball bleiben“

Aber auch die Lehrinhalte müssen immer angepasst werden – im Rahmen der uns vorgegebenen Inhalte müssen wir die technischen Neuerungen immer mit einpflegen“, so die Geschäftsführerin. Doch sowohl Kreishandwerkerschaft sowie Innung und auch Betriebe würden das BBZ immer wieder unterstützen – „nicht immer mit ganzen Fahrzeugen, sondern auch mit Komponenten“.

Meinhard Moog, Geschäftsführer der Kreishandwerker-
schaft Marburg, betonte, dass die Ausstattung vorbildlich sei. „Es gibt derzeit bei der Kfz-Innung Marburg rund 150 Auszubildende, die das BBZ zu überbetrieblichen Lehrgängen besuchen.“ Hinzu kämen Azubis aus der Schwalm und aus Biedenkopf, „wir haben also eine gewisse Zentralität – da braucht es eine gute Ausstattung, die wir über Jahre aufgebaut haben.

Aber wir müssen immer am Ball bleiben“, so Moog. Die gute Ausstattung spiegele sich auch in den guten Prüfungsergebnissen wider. „Es ist ganz wichtig, dass die Hersteller uns als Organisation unterstützen, damit die Ausbildung weiterhin auf einem hohen Niveau ablaufen kann“, betonte Ralf Funke.

von Andreas Schmidt

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