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Azubis erfahren Zeitungsalltag

Blick hinter die Kulissen Azubis erfahren Zeitungsalltag

In einem Workshop durften Azubis aus lokalen Unternehmen bei der OP hinter die Kulissen von Redaktion und Zeitungsverlag blicken.

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Steffen Ehrmann (von rechts) und Peter Gassner erläuterten den Azubis die Abläufe in Redaktion und Zeitungsverlag.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Zeitungsleser wissen mehr. Aus diesem Grund findet seit drei Jahren das Projekt „Zeitung und Ausbildung in Hessen“ statt. Azubis aus im Landkreis beheimateten Unternehmen bekommen seit September 2014 für ein Jahr die Oberhessische Presse nach Hause geliefert. Am Donnerstagnachmittag fanden sich die Auszubildenden außerdem im Verlagsgebäude des HITZEROTH-Verlages zu einem zweistündigen Workshop zusammen.

Der Autor gab dort einen kleinen Einblick in die Redaktion. Die Azubis erfuhren, dass der Arbeitstag eines Journalisten meist spät beginnt, dafür aber nicht selten auch einmal länger dauern kann. Denn oft stehen auch am Abend noch Termine an, zu denen der fertige Artikel morgens in der Zeitung stehen muss. Online geht es sogar noch schneller, denn auf der OP-Homepage oder in den sozialen Netzwerken sollen die wichtigsten Ereignisse im Landkreis immer so aktuell wie möglich abgebildet sein.

Die Formen der Berichterstattung reichen dabei vom Veranstaltungsbericht, über Reportage, Kommentar, Interview und Nachricht bis hin zur Kolumne, die bei den jungen Lesern im Workshop besonders gut ankommt. Auch interessante Hintergrundgeschichten, zum Beispiel auf Seite 2, werden von den Auszubildenden gerne gelesen.

Mehr als reine Schreibarbeit

In einer Übung konnten sich die Azubis selbst im Schreiben einer Nachricht ausprobieren. In der Simulation einer bei der OP täglich stattfindendem Seite-1-Konferenz durften sie sich zudem selbst über die Relevanz einzelner Themen Gedanken machen und ihre persönliche Titelseite erstellen. Zur redaktionellen Arbeit stellten die Workshop-Teilnehmer auch darüber hinaus viele Fragen.

OP-Vertriebschef Steffen Ehrmann stellte außerdem die Arbeit eines Tageszeitungsverlags vor, die über das reine Schreiben von Artikeln weit hinaus geht. Damit die OP morgens druckfrisch beim Leser landen kann, sind viele weitere Schritte nötig. Neben der Redaktion gehören auch Anzeigen, Vertrieb, Marketing und Logistik mit dazu.

In diesem Jahr nehmen bei der OP Auszubildende der Magistrate der Städte Biedenkopf, Stadtallendorf und Marburg, von Mymedia, der Philipps-Universität, der Stadtwerke Marburg, des HITZEROTH-Verlags, des Friseurs Domino, der VR-Bank Hessenland sowie der Firmen GSK, Nolta, Rewe Naumann und Elektroplan Schneider teil. In monatlichen Wissenstests, die wissenschaftlich betreut werden, wird überprüft, inwiefern sich Wortschatz und Allgemeinwissen der jungen Leser verbessert hat.

Ab dem 1. September 2015 beginnt die vierte Auflage des Projektes. Die Anmeldung ist bis zum 31. Juli unter der Nummer 06421/409-190 oder per E-Mail an steffen.ehrmann@op-marburg.de möglich.

von Peter Gassner

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