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Aufbau läuft auf Hochtouren

Memo-Bauen Aufbau läuft auf Hochtouren

Geschäftig geht es in den Messehallen am Afföller derzeit zu: Dort beginnt am Donnerstag die Memo-Bauen – die Arbeiten laufen derzeit auf Hochtouren.

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Daniel Krins, Mitarbeiter des Garten- und Landschaftsbauers Görlich, beim Aufbau des Messestands.

Quelle: Andreas Schmidt

Marburg. Wenn Andreas Kleine, Geschäftsführer der ausrichtenden „Messe Marburg Veranstaltungs GmbH“ durch die Hallen läuft, dann kommt er derzeit nicht besonders weit: Hände schütteln, Aussteller begrüßen, Fragen beantworten und Organisieren stehen auf dem Programm.

Ruhig und gelassen hilft er den Ausstellern weiter. Die ersten Aussteller hätten bereits am Samstag angefangen, ihre Stände aufzubauen. „Das geht jetzt in einer Tour bis Mittwoch spätabends – das ist völlig normal“, sagt Kleine.
„Dadurch, dass die Weihnachtsferien so lange gingen, war es in den vergangenen Tagen schon etwas hektischer“, sagt der Messe-Chef. Viele Aussteller hätten noch dabei sein wollen, „bis zum letzten Tag gibt es immer noch Bewegung“, sagt Kleine.

Mittlerweile hätten sich gut 230 Aussteller angemeldet, die den Besuchern von Donnerstag bis Sonntag alles rund um Bauen, Modernisieren, Planen, Wohnen und Wohlfühlen näherbringen wollen. „Ein großes Thema wird auch wieder das Energiesparen mit all seinen Facetten sein“, sagt Kleine. Denn der Markt sei stetig in Bewegung, es gebe immer wieder innovative Neuerungen – und die würden auch auf der Memo-Bauen präsentiert.

Messe bringt Kunden und Aussteller zusammen

Er rechnet mit einer Besucherzahl, die sich mindestens auf dem Niveau von vor zwei Jahren bewege – dazu werde wohl auch das niedrige Zinsniveau beitragen. „Anlegen macht momentan keinen Sinn – da überlegen viele Leute schon, ihr Geld in Modernisierung oder Neubau zu stecken“, so Kleine. Vor diesem Hintergrund biete die Memo genau die richtige Möglichkeit, sich zu informieren.

Doch Kleine kennt auch die Kehrseite der Medaille: „Die Auftragsbücher der Handwerker sind teilweise sehr voll. Die vier Ausstellungstage – auch, wenn es nur zwei Werktage sind – stellen vor allem kleinere Unternehmen vor eine Herausforderung, neben dem normalen Job noch die Messe zu bewerkstelligen.“ Dass dennoch so viele Aussteller bei der Memo seien, zeige jedoch, „dass die Firmen die Messe wegen der interessierten Besucher schätzen und hier auch Aufträge generieren – ob just in time oder etwas später“. Er fügt hinzu: „Bei der Memo wird viel Wert auf das gesprochene Wort gelegt – und das ist auch ein Erfolg der Messe: Dass sie den Kontakt zwischen Aussteller und Interessent hervorragend herstellt. Das Fach­liche steht im Vordergrund.“

Sonderthema am Sonntag: „Gesund & Aktiv“

Die Memo-Bauen, die alle zwei Jahre stattfindet, gibt es in diesem Jahr seit einem Vierteljahrhundert. „Sie hat sich immer kontinuierlich entwickelt und zeigt immer auch die aktuellen Trends“, resümiert Kleine. Das derzeit schlechte Wetter macht ihm keine Sorgen. „Die Hallen sind geheizt. Und wir haben auf dem Freigelände so viele interessante Aussteller – da stecken sich die Besucher bestimmt auch einen Regenschirm ein, um sich dort zu informieren“, ist sich Andreas Kleine sicher.

Am Samstag und Sonntag wird das Sonderthema „Gesund & Aktiv“ in die Memo eingebunden sein: Dann informieren Hersteller und Dienstleister rund um Gesundheit, Bewegung, Aktivität und Wellness. „Was nutzt mir das schönste Häuschen, wenn ich es nicht gesund und fit erleben kann?“, fragt Kleine. Dazu wolle die Sonderausstellung anregen – ebenso, wie für die eigene Wellness-Oase zuhause.

Einen hohen Stellenwert hat laut Kleine auch das täglich stattfindende Vortragsforum, bei dem zahlreiche Themen von der Energie bis zum Einbruchschutz vertieft werden.

  • Die Memo-Bauen mit 6 Ausstellungshallen und rund 10 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist von Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt für Erwachsene 6 Euro. Mehr Informationen im Internet unter www.messe-marburg.de

von Andreas Schmidt

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