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Attraktiver ja – aber wie?

Zukunft Einzelhandel Marburg Attraktiver ja – aber wie?

Wie sieht die Zukunft des Einzelhandels in der Marburger Oberstadt aus? – mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmer eines Workshops von Werbekreis Oberstadt, Stadt Marburg und der CIMA Beratung und Management GmbH.

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Viele Touristen besuchen die Marburger Oberstadt mit dem Schloss und der Lutherischen Pfarrkirche. Doch allein vom Tourismus können die Einzelhändler der Oberstadt nicht leben.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg . „Wir wollen uns heute über die Oberstadt unterhalten und nur über die Oberstadt“, eröffnete Friedrich Bode, Vorsitzender des Werbekreises Oberstadt den Strategieworkshop.

Ziel des Abends solle es sein, Strategien und Handlungsvorschläge zu entwickeln, um die Oberstadt noch attraktiver zu machen.

Dazu stellte Achim Gebhardt von der CIMA Beratung und Management GmbH zuerst noch einmal kurz die von der Stadt Marburg im Jahr 2009 in Auftrag gegebene Studie zur Einzelhandelsentwicklung in der gesamten Stadt vor. „Unser besonderes Augenmerk heute Abend liegt auf der Oberstadt und für die ist Qualität ein ganz wichtiger Aspekt“, erklärte Gebhardt den rund 50 Workshop-Teilnehmern.

Man müsse schauen, wer die Kunden sind und was sie für Bedürfnisse haben und dann die Gegebenheiten, wenn nötig, anpassen: „Das heißt zum Beispiel: Die Gänge verbreitern und die Preisschilder vergrößern, weil die Menschen immer älter werden“, betonte er. Für Marburg sei eine Besucherlenkung und Information besonders wichtig, denn die Innenstadt werde nicht als Einheit wahrgenommen.

„Wir haben festgestellt, dass Menschen, die die Oberstadt besuchen, tendenziell keine andere Einkaufszone, sei es die Südstadt, die Nordstadt oder auch die Universitätsstraße, betreten“, berichtete der CIMA-Mitarbeiter.
Im Anschluss an den Bericht Gebhardts begann der eigentliche Workshop. Ergänzungen, Profilierungsansätze, Handlungsfelder und Maßnahmen sollten diskutiert und beschlossen werden.

„Die Oberstadt muss auch sauberer werden, das Gesamtbild ist sehr verdreckt“, ergänzte eine weitere Teilnehmerin. Der Einzelhandel der Oberstadt könne nicht nur von den Touristen leben, die auf dem Weg zum Schloss in die Läden gestolpert kämen.

von Katharina Kaufmann

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