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Anwälte sprechen über "Berufsversehen"

"Eurojuris" Anwälte sprechen über "Berufsversehen"

Mehr als 40 Anwälte nahmen an der Eurojuris-Tagung im Welcome-Hotel in Marburg teil.

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Marburg. Die Juristen tauschten sich über aktuelle rechtliche Themen, Management oder Kanzlei- und Gesellschaftsformen aus. Wirtschaftsjournalistin Eva Engelken referierte über die Vorteile einer optimalen und qualitativ hochwertigen Anwaltssprache in Text und Wort.

Der Praxisvortrag von Dr. Christian Zimmermann handelte von den Konsequenzen falscher Rechtsformwahl und einer möglichen Risikoeingrenzung für Berufsversehen. Professor Ansgar Staudinger informierte über die aktuelle geänderte Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zum Thema Kaufrecht. Später bot Dr. Christian Bock, Präsident des Verbandes (Fotos: Ina Tannert), einen Workshop zum Thema Entwicklung von Kanzleizielen und Managementbewertung an.

Eurojuris Deutschland e.V. ist ein internationales Netzwerk, in dem rund 80 Kanzleien aus dem ganzen Land vertreten sind und zusammenarbeiten.

Der Verein bietet sowohl nationale als auch internationale Rechtsberatung auf den verschiedensten Rechtsgebieten an. Der Verband wurde 1990 gegründet und zählt heute über 500 Anwälte aus In- und Ausland. „Wir sind überall vertreten“, so der Präsident. Das umfangreiche Netzwerk des Vereins biete viele Vorteile. Die flächendeckenden Kontakte und Ansprechpartner im In- und Ausland verbessere die Qualität der Rechtsberatung. „Eine Kanzlei muss sich gut überlegen welche Schwerpunkte sie ihren Mandanten anbietet“, betonte Bock. Anwälte sollten sich auf einen bestimmten Rechtsbereich spezialisieren.

Mit Hilfe des Eurojuris-Netzwerks finden sich dann sofort Kontaktpartner aus den verschiedensten juristischen Ecken, so dass schnell ein Experte für jeden gewünschten Bereich gefunden ist. So würden sowohl Anwälte als auch Mandanten davon profitieren. Wunsch des Verbandes sei es daher, an jedem deutschen Landgericht einen Vertreter von Eurojuris und damit immer einen Ansprechpartner zu haben, so Bock.

In der fortschreitenden Globalisierung käme es zudem immer öfter zu grenzüberschreitendem Rechtsverkehr, auf den man sich vorbereiten müsse. „Wir werden immer europäischer“, betonte auch der Marburger Rechtsanwalt Jürgen Bandte (Foto unten), von der Kanzlei Schlangenotto, Leyener und Kollegen, welche die Tagung organisierte.von Ina Tannert

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