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Am Montag soll Einigung verkündet werden

Verhandlungen zum PTZ Am Montag soll Einigung verkündet werden

Ökonomie, Politik und Medizin treffen beim Thema Partikeltherapie zusammen. Bis zuletzt spielten bei den Verhandlungen auch Juristen eine wichtige Rolle: Alle Verhandlungspartner hatten ihre Anwälte dabei.

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Die moderne Partikeltherapieanlage auf den Lahnbergen wird künftig von einer zum 1. Oktober
gegründeten neuen Gesellschaft betrieben. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Verhandlungen zur Inbetriebnahme des Partikeltherapiezentrums sind nach Informationen der OP abgeschlossen. In einem Jahr sollen die ersten Krebspatienten dort behandelt werden (die OP berichtete). Am Montag wollen die Beteiligten nach OP-Recherchen die bis dahin erfolgte Unterzeichung von insgesamt 18 Verträgen verkünden. Erst dann steht dem PTZ-Neuanfang nichts mehr im Wege. Spitzenvertreter des Finanz- sowie des Wissenschaftsministeriums, der Rhön AG, des UKGM, der Firma Siemens, des Regierungspräsidiums, sowie der Universitäten in Marburg und Heidelberg haben nach OP-Informationen in den vergangenen Wochen zahlreiche Fragen geklärt, damit zum 1. Oktober die neue Betreibergesellschaft „Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum GmbH“ unter der Führung der Heidelberger Uni gegründet wird. Zuletzt ging es um rechtliche Fragen. So habe die Universität Heidelberg Haftungsfragen bezüglich der Medizinprodukte zunächst intern klären wollen.

Zuletzt haben die beiden Universitäten Marburg und Heidelberg noch darüber verhandelt, wer die Kompetenz über Forschungszwecke habe. Offene Fragen waren beispielsweise: Wer entscheide beispielsweise, wann und wie lange für Forschungen bestrahlt werden dürfe. Auch soll die Uni Heidelberg noch Haftungsfragen erörtert haben. Die Uni Heidelberg, die das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum betreibt, wird mit 75,1 Prozent an der Gesellschaft beteiligt sein.

von Anna Ntemiris

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