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Altenpflegerin Christina Debicki erhält goldenes Kronenkreuz

Elisabethenhof ehrt Jubilare Altenpflegerin Christina Debicki erhält goldenes Kronenkreuz

Die Bedingungen in der Altenpflege haben sich 
im letzten Vierteljahrhundert stark verändert. 
Drei ­verdiente Kräfte des ­Elisabethenhofs haben den Wandel mitgestaltet.

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Die Leiterin der Tagespflege Anna Erdmann (von links) wurde für 15 Jahre mit dem silbernen Kronenkreuz von der leitenden Pfarrerin Barbara Heller ausgezeichnet. Für 25 Jahre bekam Christina Debicki die Auszeichnung in Gold. Heimleiterin Margaretha Eidam ist bereits seit 30 Jahren dabei und Betriebsstellenleiter Roland Teuber hat die Jubiläen noch vor sich.

Quelle: Marcus Hergenhan

Marburg. Jüngst wurden in den neuen Hallen der vollstationären Pflegestation des Elisabethenhofs zwei Kronenkreuze für langjährige Mitarbeiterschaft verliehen.

Die routinierte Altenpflegerin Christina Debicki bekam für 25 Jahre das goldene Kronenkreuz, die Leiterin der Tagespflege Anna Erdmann für 15 Jahre die Auszeichnung in Silber.

Für Chefin Margaretha Eidam, die bereits seit 30 Jahren für die Altenpflegeeinrichtung tätig ist, gab es dazu einen Blumenstrauß von der leitenden Pfarrerin Barbara Heller, die für die Auszeichnungen verantwortlich war. „Leider gibt es über das goldene Kronenkreuz hinaus keine höheren Kreuze mehr, weil es eben auch selten ist, dass Menschen in diesem so fordernden Beruf so lange arbeiten“, erklärte die Pfarrerin.

Das Hospiz wurde mit 
dem Umbau ausgegliedert

Um so stolzer ist Eidam auf ­ihre verlässlichen Angestellten, für die sie lobende Worte fand: „Christina ist in unserem Hause der Mensch, der wirklich selbst in den schwersten Zeiten noch ein Lächeln übrig hatte für die Alten, der immer da war und immer offen für die neuen Herausforderungen.“

Lange Zeit hatte der Elisabethenhof die hoch anspruchsvolle Versorgung der vollstationär zu betreuenden Senioren im nicht mehr zeitgemäßen alten Gebäude leisten müssen, heute wird dieser Teil nur noch für die Tagespflege und für Appartements im betreuten Wohnen genutzt.

Das alte Hospiz wurde während der aufwendigen Umbauphase schließlich ausgegliedert und ist heute unabhängig auf dem Gelände der Vitos-Kliniken zu finden. „Zusätzlich zu den 78 Vollstationären haben wir 32 Menschen im betreuten Wohnen und 12 in der Tagespflege, darüber hinaus unterstützen wir auch Familien bei der häuslichen Betreuung.

In der Zukunft sind weniger Arbeitsjubiläen zu erwarten

Dabei bieten wir den Menschen in der Abteilung betreutes Wohnen an, dass sie auch einen Platz in der vollstationären Pflege haben können, falls diese Zeit einmal kommt“, sagte Eidam.

Neben den räumlichen Gegebenheiten auf dem Gelände hat sich aber in den 15, 25 oder 30 Jahren, die die Jubilare überblicken können, auch bei den Senioren selbst viel geändert: „Pflege leistet heute einfach insgesamt mehr und darüber hinaus ist der Anteil der Hochalten mit sehr großem Pflegebedarf stark gestiegen“, erklärte Eidam.

Unter diesen Bedingungen sei es unwahrscheinlich, dass in Zukunft häufiger Menschen so viele Berufsjahre in diesem Arbeitsfeld erleben dürften, vermutete die Heimleiterin.

von Marcus Hergenhan

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