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Alles Rund ums Modernisieren

Memo-Bauen Alles Rund ums Modernisieren

Handwerk, Handel, Industrie und Dienstleister präsentieren sich auf mehr als 200 Ständen bei der Memo-Bauen, die bis Sonntag auf dem Afföller-Messeplatz geöffnet ist.

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Konrad Schüßler aus Oberasphe ist Dachdecker-Auszubildender im dritten Lehrjahr. 
Er arbeitete ebenso wie Christopher Pons (rechts) an einem Schieferdach-Modell altdeutscher Deckung.

Quelle: Florian Gaertner

Marburg. Klaus Boucsein (58) aus Rosenthal bringt von der Memo reichlich Gesprächsstoff mit nach Hause mit. „Mein Schwiegersohn ist Handwerker und Allround-Talent, mit ihm kann ich dann über die Dinge, die ich auf der Messe sehe, ausführlich sprechen“, sagt Boucsein, einer der ersten Messe-Besucher am Mittwoch. Zuvor hat Messe-Chef Andreas Kleine gemeinsam mit rund 100 geladenen Gästen die Memo-Bauen offiziell eröffnet.

Messe-Chef Andreas Kleine hat die Memo Bauen offiziell eröffnet. Bis Sonntag ist die Fachausstellung für Wohnen, Bauen, Modernisieren und Renovieren auf dem Messegelände Afföller von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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In erster Linie geht es ums Renovieren, Modernisieren und Bauen, aber eben auch um die vielen weiteren Themen, die zum Wohnen dazugehören. „Jeder, der neu baut oder modernisiert, macht auch unseren Landkreis attraktiv“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete, Marian Zachow. Dass die Baumesse am Wochenende auch die Sonderausstellung „Gesund und Aktiv“ präsentiere, sei auf den ersten Blick vielleicht untypisch. Da aber die Region Standort mit den meisten Arbeitsplätzen in der Gesundheitsbranche – prozentual betrachtet – sei, durchaus sinnvoll. Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher stellte die Messe als Begegnungsort vor.

„Die Memo lässt im Gegensatz zum Internet Gespräche 1:1 zu“, so Limbacher. „Man lernt sich kennen, kann Fragen stellen, sich beraten lassen, und der Irrglaube, dort sei alles billiger zu bekommen, kann auch ausgeräumt werden.“ Besucher könnten Materialien direkt anfassen, die Tür vom Schreiner oder Glaser auf und zu machen, „all das kann das anonyme Internet nicht.“ In die gleiche Richtung steuerte auch die Rede des Marburger Oberbürgermeisters Egon Vaupel (SPD). „Das Handwerk liefert nicht von der Stange, sondern individuelle Lösungen.“

An die Adresse der Verbraucher sagte Vaupel: Man könne sich nicht beim örtlichen Betrieb nach einer Ausbildung für die Kinder erkundigen, und dann übers Internet Waren bestellen statt in der Region einzukaufen.

  • Die Messe ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

von Anna Ntemiris

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