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Absolventen starten ins Berufsleben

Heilerziehungspfleger Absolventen starten ins Berufsleben

An der Fachschule für 
Sozialwesen wurden kürzlich 24 Studierende des Ausbildungsganges zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger verabschiedet.

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Ein Großteil der Absolventen, die jüngst ihre Ausbildung zu staatlich anerkannten Heilerziehungspflegern absolvierten, haben bereits eine feste Job-Zusage.

Quelle: Marcus Hergenhan

Marburg. Für die Absolventen geht es in den meisten Fällen direkt mit einer Festanstellung weiter, denn die Aussichten sind derzeit rosig. „Von diesem Abschlussjahrgang haben jetzt schon 90 Prozent einen Job.

Qualifiziertes Personal im Pflegebereich ist generell derzeit sehr gefragt, und da wir zur Lebenshilfe gehören, finden unsere Schüler meistens schnell in einer unserer Einrichtungen eine Stelle“, erklärte Schulleiterin Christiane Liersch.

Heilerziehungspfleger betreuen Menschen unterschiedlichen Alters. Sie arbeiten laut der Schulleiterin in Wohneinrichtungen, Einrichtungen zur Strukturierung des Tages, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, bei ambulanten Diensten sowie in Förderschulen und Regelschulen mit Kindern mit Behinderung. „Darüber hinaus werden einige der Kursteilnehmer ein Studium aufnehmen“, so Liersch.

„Ich finde diesen Beruf einfach toll“

Absolventin Elena Paulus zieht es indes in den Job. Sie habe ihre Begeisterung für den Sozialbereich während ihres freiwilligen sozialen Jahres an einer Förderschule entdeckt, erläutert sie.

„Ich fange demnächst in der Behindertenwerkstatt in Bad Wildungen an. Meine Ausbildung durfte ich in einem Wohnheim in Frankenberg machen, beides Einrichtungen der Lebenshilfe. Ich finde diesen Beruf einfach toll, weil hier pädagogische Kompetenzen und Pflege so eng verknüpft sind“, sagte sie.

Die Absolventin war – wie etwa die Hälfte des Kurses – durch ihr Abitur für diesen Ausbildungsgang qualifiziert. Es sei aber auch möglich, die Qualifikation mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder mit Fachabitur zu beginnen, wenn man darüber hinaus den in jedem Fall notwendigen Nachweis über ein Jahr Praxiserfahrung im Sozialbereich vorweisen könne.

Nach dem ersten Jahr Vollzeitschule wurde das zweite und dritte Ausbildungsjahr mit einem integrierten Berufspraktikum in Kooperation mit verschiedenen Trägern der Behindertenhilfe in Hessen verbunden.

von Marcus Hergenhan

 
Die Absolventen
Nadja Abramow, Lena Brathe, Diana Friedrich, Voitek Hermann, Tanja Hoffmann, Isabell Denise Höß, Sarah Knetsch, Wiebke Lenz, Sabrina May, Marieke Meister, Johannes Mirsch, Natascha Müller, Steven Müller, Lars G. Mützlitz, Felix Östreich, Elena Paulus, Joya J. Reuter, Lucas Rieger, Jasmin Schick, Marius Schneider, Jeanne S. Selig, Sina Szarafinski, Malte Ussling, Alisa K. Wick.
 
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