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Absolventen sind auch bei „Headhuntern“ gefragt

MTA-Schule am UKGM Absolventen sind auch bei „Headhuntern“ gefragt

Nach dreijähriger Ausbildung wurden 26 Absolventen der Lehranstalt für Medizinisch-technische Assistenz (MTA-Schule) am UKGM in Marburg 
verabschiedet.

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Die Absolventen der MTA-Schule am Uni-Klinikum starten mit guten Aussichten in ihre berufliche Zukunft.

Quelle: Freya Altmüller

Marburg. „Bei den Radiologen haben die Headhunter noch vor Abschluss der Ausbildung angefragt“, erläutert Michael Reineke, Pflegedirektor des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM).

Die Radiologie ist einer der drei Fachbereiche, den die Absolventen der MTA-Schule wählen konnten. Jüngst feierten die 26 Absolventen gemeinsam mit Familie und Freunden, Dozenten und praktischen Ausbildern ihren Abschluss.

„Die Ausbildung hat es in sich“, erklärte Reineke in seiner Rede. Die Absolventen mussten viele medizinische Fachausdrücke lernen, Anatomie und Physiologie büffeln, außerdem hat die dreijährige Ausbildung ­einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt. „Aber sie ist sehr zukunftsträchtig“, so der Pflegedirektor. Fast alle Schüler hätten bereits eine Stelle gefunden, viele im UGKM, einige auch außerhalb.

Aufgabe von medizinisch-technischen Assistenten sind Messungen. Die Ergebnisse bewerten sie anschließend vor, die Diagnose stellt dann der Arzt. Auf drei Fachbereiche konnten sich die Auszubildenden spezialisieren: Die Funktionsdiagnostik, die sich grob gesagt mit der Messung der Lungenfunktion und von Gehirnströmen befasst, sowie mit Hörtests und Herzkathetern.

In der Labordiagnostik hingegen werten die Assistenten Blutabstriche und Gewebeschnitte mit aus, messen Blut- und Nierenwerte und versuchen, die Krankheitserreger zu ermitteln, die beispielsweise für einen Durchfall verantwortlich sind. Im dritten Fachgebiet, der Radiologie, führen die Assistenten Labortests mit radiologischen Messverfahren durch, berechnen die Strahlendosis für Tumorpatienten und bewerten Röntgenbilder.

von Freya Altmüller

 
Absolventen

Zwölf Schüler haben das staatliche Examen als medizinisch-technische  Laboratoriumsassistenten bestanden: Nina Crombach, Olga Janzen, Tamara Kopp, Isabel Mercedes Müller, Denise Scheid, Constanze Schmitt, Franziska Schütze, Anita Stanclik, Anna-Lena Strangmeyer, Lisa Trieschmann, Melanie Ullrich und Benjamin Voeth.

Auf ihre erfolgreich bestandene Abschlussprüfung als medizinisch-technische Radiologieassistenten können acht Absolventen zurückblicken: Taha Al Zoubedi, Al Zoubedi, Julia Dick, Tina Elmsheuser, Melanie Fahl, Sarah Müller, Nikos Plate, Sophie Simon und Martin Wittmeier.

Sechs Absolventen dürfen nach Bestehen des staatlichen Examens die Berufsbezeichnung medizinisch-technische Funktionsassistenten führen: Janina Franke, Isabell Heinecke, Anna Lena Kolbe, Ruben Korthe, Ergül Rastoder, Ann-Kathrin Schulz.

 
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