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Absolventen feiern ihren Abschluss

Käthe-Kollwitz-Schule Absolventen feiern ihren Abschluss

In der Marburger Käthe-Kollwitz-Schule sind zum Ende des Sommers mehr als 100 neue Erzieher ausgebildet worden. Ihre 
Arbeit bleibt weiterhin schlecht bezahlt.

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Ein Teil der Erzieher der Käthe-Kollwitz-Schule – eine weitere Gruppe hatte bereits im Sommer ihre Abschlussprüfung.

Quelle: privat

Marburg. Allein wegen des andauernden Lärmpegels in Kindergärten und vergleichbaren Einrichtungen wäre eine Anhebung des Lohnniveaus durchaus angebracht. Zudem hätten die Erzieher eine hohe Verantwortung.

Wie viele andere soziale Berufe aber würden sie im Vergleich zu anderen Berufen eher unterdurchschnittlich entlohnt. Immerhin stagniere das Lohnniveau und liege beispielsweise beim durchschnittlichen Einstiegsgehalt bei derzeit etwa 2400 Euro brutto, erläuterte Barbara Rosenkötter, Lehrerin an der Marburger Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) und Koordinatorin des Berufspraktikums für angehende Erzieherinnen und Erzieher.

Solch düstere Zukunftsaussichten haben dennoch die gut 100 Frauen und Männer nicht von ihrem Berufswunsch abgehalten, die in Marburg an der KKS innerhalb von drei Jahren zu Erziehern ausgebildet wurden. Dennoch benötigten Kitas Erzieher, erklärte Christa Schreier, Vertreterin der Abteilung 
Sozialpädagogik der KKS.

Sie sieht „gute Jobchancen“ für die Neulinge. „Zusammen sind wir stärker. Gib ihnen ein warmes Nest, damit sie fliegen. Der sichere Hafen und die feste Burg“ – all diese Sätze gab Schulleiterin Dr. Ursula Knell den Absolventen mit auf den Weg. Die neuen Erzieher sollten „Brücken bauen und nicht mauern“, so Knell.

„Kinder sollen wissen, dass sie trotz des freien Fliegens ins Leben hinein immer wieder in den sicheren Hafen zurückkehren können“, so die Schulleiterin.
Schreier gab noch den Ausblick auf ein lebenslanges Lernen: „Lernen ist wie das Rudern gegen den Sturm, wenn man aufhört, treibt man zurück.“

von Yannic Bakhtari

Die Absolventen der Erzieher-Ausbildung

BP1: Nora Born, Kirsten Kaletsch, Sarah Heger, Svenja Sommer, Nicole Schwarz, Hanna Brandt, Lisa Kemmer, Catharina Voelcker, Marius Wöhrmann, Michelle Kauschinger, Michael Fath, Irmgard Bergmann, Selina Stein, Sandra Podstawka, Annalisa Ludwig, Julia Henkel, Jonas Ortmann, Phillip Glüher und Phillip Greiner.

BP 2: Kristina Adler, Ricardo Bernbeck, Thomas Birx, Janette Bremer, Beate Giese, Fabian Glaser, Tina Hartmann, Stefanie Hellwig, Carmen Kaufmann, Julian Leib, Melissa Mettbach, Simon Möller, Claudia Olimpia Oprea, Ronja Pahl, Hanna Josephine Poloschek, Vanessa Schleich, Sandro-Nicola Schulz, Rebekka Wassermann und Isabel Wiegand.

BP 3: Theresia Bauerbach, Christel Bopp, Boris Brand, Tobias Butzke, Claudia Engelhardt, Julia Fackiner, Katharina Gerlach, Kristina Gorbatschow, Larissa Heppner, Julia Horn, Jasmin Ißleib, Anna Kleff, Fabian Müller-Lippek, Philipp Mummenthaler-Sierra, Jasmin Nitschke, Nina Rinninsland, Christina Spieß und Selina Wiegand.

BP 4: Lea Bohland, Nanine Dietrich, Laurine Ellermann, Alex Heger, Sascha Höfer, Selina Kegel, Stephan Kuklok, Patricia Langer, Peter Manoury, Christina Nicklas, Luisa Paulus, Catrin Roth, Sebastian Rüdiger, Lisa-Marie Segendorf, Theresa Seidler, Julia Tröger, Lisa Vaupel und Jan Vöge.

BP 5: Nada Alkoukou, Hamrin Ayyildiz, Kathrin Boucsein, Lisa Burk, Johanna Glanz, Anna 
Katharina Heck, Andschana Hesselmann, Kerstin Hoffbauer-Kresic, Vivian Hoffmann, Sandra Kopjar, Anna Raquel 
Kokot, Gregor Kraus, Hasret 
Lieding, Annika Möbs, Katharina Naumann, Tanja Passaro, Heike Schneider, Sara Will und Jaqueline Willing.

BP 6: Bastian Bieker, Ange­lina Miller, Thomas Glaser, 
Verena Fischer, Karen Schmid, Iris von Knorre, Katrin Möller, 
Dorothee Claar, Stefan König, Petra Maria Calderolla, Katharina Naumann und Ewa Schmidt.

 
 
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