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Absolventen feiern Abschluss

Geprüfte Erzieher Absolventen feiern Abschluss

Bei einer Feierstunde 
wurden die Absolventen der Erzieher-Umschulung mit guten Berufsaussichten verabschiedet.

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Die Absolventen mit ihren Dozenten und Vertretern der Kooperationspartner.

Quelle: privat

Marburg. Den pädagogischen Fachkräftemangel in der Region zu beseitigen – das ist ein Ziel der bereits seit fünf Jahren bestehenden Kooperation zwischen Käthe-Kollwitz-Schule, Arbeit und Bildung, der Stadt Marburg, der Agentur für Arbeit sowie dem Kreisjobcenter Marburg-Biedenkopf.

In heiterer Stimmung feierten Studierende, Lehrkräfte und Gäste den erfolgreichen Abschluss des diesjährigen Umschulungslehrgangs. Das Fest hatte die Käthe-Kollwitz-Schule Marburg ausgerichtet.

Der Lehrgang habe sich, so die Schulleiterin Dr. Ursula Knell, zu einem festen Bestandteil des Bildungsangebots der Schule entwickelt. Bürgermeister Dr. Franz Kahle als Vertreter der Stadt Marburg erinnerte noch einmal an die Anfänge im Jahr 2008. Seine Idee, dem Fachkräftemangel durch ein Umschulungsangebot zu begegnen, stieß beim Geschäftsführer von Arbeit und Bildung, Rainer Dolle, auf offene Ohren, sagte Kahle.

Überaus zufrieden zeigten sich auch die Vertreter der Kostenträger, Gerhard Wenz von der Agentur für Arbeit sowie Uwe Kreiter vom KJC. „Wir sind sehr zufrieden und sehen noch erhebliche Beschäftigungsmöglichkeiten im Erzieherbereich, auch wenn es für die Teilnehmenden im Einzelfall mal bedeuten kann, den Radius der Arbeitssuche etwas zu erweitern“, sagte Wenz.

Mit einem Zahlenspiel bezog Uwe Kreiter die anwesenden Gäste mit ein: 137 Absolventen wurden seit 2010 als Erzieher durch dieses Projekt in der Region als zusätzliche Arbeitskräfte dem Markt zugeführt.
Der Anteil der männlichen Teilnehmer betrug immerhin zwölf Prozent. Das Durchschnittsalter lag bei 37 Jahren. Die meisten waren Familienmütter oder -väter.

Klassensprecherin lobt Lehrkräfte

Angelika Funk als Vertreterin von Arbeit und Bildung lobte die gute Zusammenarbeit aller Akteure. „Ich freue mich mit den Absolventen, die nun mit dem Anerkennungsjahr fast alle ohne Zeitverlust eine Stelle bekommen. Ich freue mich aber auch über die hohe Bereitschaft aller Anwesenden, die dieses Projekt durch Engagement und finanzielle Unterstützung begleitet haben“, so Funk.

Klassensprecherin Kerstin Reumke hatte an diesem Tag das letzte Wort. Sie ließ die vergangenen drei Jahre Revue passieren und erinnerte daran, wie unterschiedlich die Teilnehmer in ihren beruflichen Voraussetzungen zu Beginn waren. „Wir haben uns dann doch zusammengefunden – und das ist auch den beteiligten Lehrkräften zu verdanken“, fasste sie zusammen.

Doch es wurde nicht nur geredet an diesem Tag. Die Studierenden hatten sich etwas einfallen lassen: Bei Sonnenschein und guter Laune baten sie die Gäste auf den Schulhof und luden zu zwei Aktivierungsspielen ein. Dabei wurde der „gordische Knoten“ fast aufgelöst.

„So wie im Leben – nicht jeder Knoten kann gelöst werden“, resümierte Christa Schreier als Leiterin der Fachschule für Sozialwesen. Sie freute sich gemeinsam mit den zuständigen pädagogischen Mitarbeitern von Arbeit und Bildung, Monika Forneck und Ulrich Preis, über die „nächste Runde“, die jüngst begonnen hat.

von unseren Redakteuren

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