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Feuer und Bowle wärmen die Gäste

Abschlussprojekt an Käthe-Kollwitz-Schule Feuer und Bowle wärmen die Gäste

Mit einem winterlichen Grillabend als Abschlussprojekt stellten die angehenden Betriebswirte der Käthe-Kollwitz-Schule ihr Können unter Beweis.

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Die Besucher wärmten sich am Feuer und grillten Marshmallows.

Quelle: Carolin Acker

Marburg. Schon von weitem weisen Fackeln den Weg zum Schulhof der Käthe-Kollwitz-Schule in Marburg. Zur Begrüßung gibt es gebrannte Mandeln und eine heiße Feuerzangenbowle. Jörn Kasperzak spielt auf der Gitarre und die Besucher scharen sich ums Lagerfeuer.

Am Freitag luden die angehenden Betriebswirte der Käthe-Kollwitz-Schule in Marburg zu einem winterlichen Grillabend unter dem Motto „The Grill’s on Fire“ ein und boten den Gästen ein leckeres Menü in gemütlicher Atmosphäre – auf dem Schulhof und im Restaurant der Hotelfachschule.

Nach der Begrüßung draußen zog es die Gäste zügig ins Restaurant. „Das ist bei minus fünf Grad auch kein Wunder“, waren sich Steffi Holzhausen und Henning Smolka einig, die sich am Feuer wärmten. Die beiden bilden das Jazzduo „The Rabbit Pack“ und spielten nach dem Hauptgang im Restaurant.

Lockere Stimmung, professioneller Service

Es lag aber nicht nur an der Kälte, dass die Gäste den Weg ins Restaurant suchten. Dort hatten die Studierenden bereits das Büfett aufgebaut. Statt elegant gedeckter Tische standen diesmal Bierzeltgarnituren im Raum. Sofas aus eckigen Strohballen rundeten das rustikale Ambiente ab.

Auch wenn eine lockere Stimmung herrschte, ließ der professionelle Service der Studierenden nichts zu wünschen übrig. „Jeder hat seine Aufgabe und wir arbeiten Hand in Hand, es läuft wie geplant“, sagte die Studentin Christina Heinen.

Auch das Menü stellten die angehenden Betriebswirte, die bereits seit 10 Uhr morgens in der Küche standen und mit den Vorbereitungen beschäftig waren, aus zünftigen Speisen zusammen.

Als Vorspeise gab es Kartoffelsuppe, Nudel- und Kartoffelsalat sowie herzhaften Kraut- und Rohkostsalat und als Hauptgerichte Krustenbraten, Pute mit Kräuterbutter und Fischfilet vom Grill. Dazu servierten sie „Grillbonbons“ mit Feta­käse, Kartoffelknödel, Apfelrotkohl und Bayrisch Kraut. Hausmacher Weiß- und Rindswurst konnten sich die Gäste draußen frisch vom Rost holen. Zum Nachtisch stand warmer Käsekuchen mit Himbeeren auf dem Büfett.

Auch das Ambiente stimmt

Monika und Martin Stöwer sind für den Grillabend aus dem Sauerland angereist. Ihre Tochter Simone Stöwer ist eine der Organisatorinnen. „Zum Abschlussprojekt sind wir extra nach Marburg gekommen. Und es ist toll zu sehen, was die Studierenden auf die Beine gestellt haben – von dem leckeren Büfett bis hin zum stimmigen Ambiente“, sagte Martin Stöwer.

Seit Oktober planten die 15 Studierenden ihr Abschlussprojekt, suchten sich ein Thema aus und waren für die Umsetzung verantwortlich. In drei Gruppen, zuständig für Menü und Getränke, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sowie Dekoration und Gestaltung, stellten sie den Grillabend auf die Beine.

„Damit sollen die Studierenden zeigen, dass sie das Projektmanagement beherrschen und das Gelernte in die Praxis umsetzen können“, erklärte Willi Hütig, der die angehenden Betriebswirte gemeinsam mit Ulrich Hahn bei ihrem Projekt begleitete. Mit 115 Gästen war der Grillabend komplett ausverkauft. „Das ist eine gute Resonanz für die Studierenden. Denn die besondere Herausforderung in diesem Jahr war, die Bereiche drinnen und draußen zu verbinden, denn das Wetter war nicht vorhersehbar“, sagte Hütig.

Mit der Feuerzangenbowle zur Begrüßung erinnerten die Studierenden an das zehnjährige Bestehen der Hotelfachschule Marburg mit der „Feuerzangenbowle auf dem Marktplatz“. Mit 6000 Besuchern sei dies die bisher größte Veranstaltung gewesen, waren sich die beiden Fachlehrer Willi Hütig und Ulrich Hahn einig. Das Hausrezept für die Feuerzangenbowle von damals bereiteten sie für den Grillabend noch einmal zu.

von Carolin Acker

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