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Abendstimmung in der Bankfiliale

Nacht der Bewerber Abendstimmung in der Bankfiliale

Mehr als 500 junge Menschen, die auf dem Sprung ins Berufsleben stehen, informierten sich in der zweiten „Nacht der Bewerber“ in der VR Bank Hessenland.

Kirchhain. Bei Discomusik und bunter Lichtshow, Cocktails und Pizza führten junge Menschen informative Gespräche über Berufswege. 33 Aussteller, von der Parfümerie bis zur Eisengießerei, informierten potenzielle Bewerber über die Möglichkeiten in 73 Berufen. Die „Nacht der Bewerber fand in der Kirchhainer Zweigstelle der VR Bank Hessenland statt. 55 Mitarbeiter - vom Azubi bis zum Vorstandsvorsitzenden der Bank - waren in orangenfarbenen Polohemden im Einsatz. 480 Besucher hatten sich angemeldet, doch am Ende waren viel mehr als 500 gekommen.

Die Vielfalt der Aussteller, und somit die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten, erfreute die Besucher. „Die Schüler, die noch nicht so richtig wissen, was sie machen sollen können sich hier gut informieren“, sagte Maik Neufeld aus Gemünden/Wohra. Er selbst hat noch ein wenig Zeit, denn er strebt gerade an den Beruflichen Schulen in Kirchhain seinen Realschulabschluss in Wirtschaft und Verwaltung an.

Veranstaltung auch als Jobbörse genutzt

Danach möchte er noch Fachabitur in der Fachrichtung Informatik ablegen. Er informierte sich allgemein und fand bei dieser Veranstaltung besonders gut, dass viele Betriebe ihre Auszubildenden mitgebracht hatten: „Es ist besser, dass die Jugendlichen mit den Azubis reden, als nur mit den Ausbildern.“

Aylin Hasselbach sand beim Friseur an. Der Salon Greiner hatte Hochbetrieb, denn viele wollen sich vor dem profihaften Bewerbungsfoto noch stylen lassen.

Aylin hat noch eineinhalb Jahre Zeit, doch sie arbeitet schon an der Bewerbungsmappe. Sie absolviert die vollschulische Ausbildung zur Hauswirtschafterin an den Beruflichen Schulen in Kirchhain. Mein Ziel ist noch nicht ganz klar, vielleicht gehe ich in die Pflege.“

Zur Bewerbernacht kamen aber auch junge Menschen, die Arbeit suchen und hofften, dort etwas zu finden. So Christian Hill aus Neustadt. „Ich bin Metallbearbeiter und suche Arbeit und die suchen Leute“, erzählt er am Stand der Firma Freudenberg aus Treysa.

„Es ist schwierig, Auszubildende zu bekommen, wir gehen sogar in die Schulen“, erzählt Steffen Pfalzgraf von der Alsfelder Firma Hartmann, die Spezialkarosserien baut. Eine derartige Veranstaltung kommt Firmen wie seiner, die jedes Jahr drei bis fünf Auszubildende einstellen gerade recht.

Michael Gieß ist bei Hartmann im dritten Ausbildungsjahr zum Karosseriebauer. „Ich gebe hier weiter, was wir in der Firma machen und habe schon mit vielen Leuten gesprochen“, sagt er und bestätigt, dass es gut ist, wenn Auszubildende mit den Bewerbern sprechen.von Klaus Böttcher

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