Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
ARD dreht über Bürstenmacher Hintz

„Geld-Check“ am 10. Oktober im TV ARD dreht über Bürstenmacher Hintz

Mit einem Kamerateam war die ARD jüngst zu Gast bei dem Marburger Bürstenmacher Hans-Wilhelm Hintz. „Heute Morgen wurde zunächst in unserer Werkstatt in Wehrda gedreht, jetzt folgen noch Aufnahmen hier im Laden in der Wettergasse“, sagt Hintz.

Voriger Artikel
Firma Roth öffnet „Tor zum Osten“
Nächster Artikel
„Ohne den Wahnsinn kriegen wir keine Geschäfte geregelt“

Bürstenmacher Hans-Wilhelm Hintz wird in seinem Laden von Kameramann Mario Canu gefilmt.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Und worum geht es? Das erläutert Redakteurin und Autorin Petra Daniela Stein im Gespräch mit der OP: „Es geht um das Thema Preise.

In dem Film in der Reihe ,Geld-Check‘, der am 10. Oktober um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird, geht es rund um das Thema Preise: Wer sind heutzutage die Preismacher, wie kommt ein Preis zustande, den der Kunde letztendlich im Laden zahlt? Dieser Frage gehen wir zunächst nach“, sagt sie.

Hintz sei Hersteller und Händler in einer Person „und kalkuliert daher ganz old-school“, so die Redakteurin. Doch das sei eher die Ausnahme, „denn immer mehr Firmen lassen sich heute beraten – da interessiert nicht, was ein Produkt in der Herstellung kostet, sondern was ein Kunde bereit ist, zu zahlen“.

Weitere Themen der Sendung seien, wie der Kunde den besten Preis finde – ob in der Fußgängerzone oder im Internet. „Aber auch individualisierte Preise, die sich je nach Kunden unterscheiden, oder das ,dynamic pricing‘ im Netz werden wir thematisieren“, sagt Stein. „Denn es wird immer unüberschau­barer“, ergänzt sie.

Auf Hintz sei man aufmerksam geworden, „weil er ein Traditionsgeschäft in Hessen ist – er bietet gutes Handwerk, sehr überschaubar, zu einem fairen, transparenten Preis – das ist heute leider die Ausnahme geworden.“

von Andreas Schmidt

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr