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50 Jahre als Sprachrohr der Wirtschaft

Jubiläum 50 Jahre als Sprachrohr der Wirtschaft

Seit einem halben Jahrhundert gibt es den Arbeitskreis für Kommunal- und Wirtschaftsfragen (AFK) Marburg - Ansinnen und Ziel sind nach wie vor dasselbe: für die Belange der heimischen Wirtschaft einzutreten.

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Der Vorstand des Arbeitskreises für Kommunal- und Wirtschaftsfragen (AFK) Marburg: Achim Boller (von links), Eckhard Oehring, Thomas Janssen, Jan-Bernd Röllmann und Rolf Witezek. Heute feiert der Verein sein 50-jähriges Bestehen.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. 15 Herren waren es, die sich am 30. Oktober 1962 und wenige Tage später am 24. November auf den ersten Zusammenkünften ausnahmslos bereit erklärten, dem geplanten Zusammenschluss eines Arbeitskreises für Kommunalfragen - erst später kam der Zusatz Wirtschaft hinzu - beizutreten. Auf der Gründungsversammlung trugen sich schließlich insgesamt 36 Marburger Unternehmer in die Mitgliedsliste des neuen Vereins ein.

Das ist mittlerweile 50 Jahre her. Der Zusammenschluss existiert immer noch, Sinn und Zweck sind nach wie vor der selbe: „Wir vertreten die heimische Wirtschaft“, erklärt der heutige Vorsitzende, Thomas Janssen: „Und zwar in allen Fragen, die die Wirtschaft hier vor Ort betreffen.“ So wird mindestens einmal im Jahr ein Hintergrundgespräch mit dem Marburger Oberbürgermeister geführt, regelmäßig findet ein Wirtschaftsstammtisch statt, und jedes Jahr im Herbst wird ein Wirtschaftstag mit hoher politischer Beteiligung organisiert. Zuletzt war dafür Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch in Marburg zu Gast.

„Durch die Gründung des AFK ist die Stimme der Wirtschaft in die Kommunalpolitik gebracht worden“, sagt Janssen und sein Vorstandskollege Rolf Witezek ergänzt: „Heute arbeiten wir allerdings etwas anders als damals: Wir sehen uns mehr als Partner der Politik, nicht als Kontrollgremium.“

Mehr als 80 Mitglieder hat der AFK Marburg und ist damit einer der wenigen Arbeitskreise für Kommunal- und Wirtschaftsfragen in Nordhessen, die weiter wachsen. „Wir haben für uns den Anspruch erhoben, etwas tun zu müssen und die Wirtschaft nach vorne zu bringen“, erklären die Vorstandsmitglieder. In Diskussionen wollen sie dabei einsteigen und das Sprachrohr der Wirtschaft sein. Aktuelle Themen sind die Verkehrsentwicklung in der Marburger Nordstadt, die CIMA-Studie für den Einzelhandel und die Gewerbesteuer.

„Die hohe Resonanz bei unseren Veranstaltungen zeigt uns, dass der Verein eine hohe Wertschätzung aus der Region erfährt - sowohl vonseiten der Mitglieder als auch vonseiten der Politik“, so Janssen. Dem versucht der Vorstand über ein immer wieder interessant gestaltetes Jahresprogramm gerecht zu werden. Das für 2013 wird gerade erarbeitet.

Nicht gearbeitet wird dafür heute Abend: Ab 19 Uhr feiert der AFK Marburg dann nämlich sein 50-jähriges Bestehen im Marburger Cineplex. „Wir haben diesmal ganz bewusst auf einen politischen Hauptakt verzichtet“, betont Witezek. Stattdessen wird es neben kurzen Grußworten Kabarett mit „Hans Re.Prise“ geben.

von Katharina Kaufmann

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