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25.000-Euro-Spende soll Jugendprojekte fördern

„Cross-Over-Cooking“ und „Probierwerkstatt“ 25.000-Euro-Spende soll Jugendprojekte fördern

Zwei Vereine mit Fokus auf der Jugendhilfe erhielten eine Spende in 
Höhe von 25.000 Euro von der Stiftung „Mitmenschen“ der PSD Bank.

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Kristina Reuter (vorne) übergab die Spende an Simona Lison (von links), Martin Presenza, Maria Flohrschütz und Michael Spesinger.

Quelle: Marcus Hergenhan

Marburg. Der bsj (bewegungs- und sportorientierte Jugendsozialarbeit) erhielt eine Zuwendung in Höhe von 10.000 Euro. 15.000 Euro gingen indes an Juko Marburg.

Die Stiftung, der PSD Bank Hessen-Thüringen, wählt seit vielen Jahren aus Zuschriften die Projekte aus, die sie für besonders förderungswürdig hält. „Unsere Stiftung engagiert sich bereits seit 2003 im Bereich Jugendhilfe, in diesem Jahr haben wir uns entschieden, 15.000 Euro für die ,Probierwerkstatt‘ von Juko zu spenden und 10.000 Euro für das Projekt ,Cross-Over-Cooking‘ von bsj“, erklärte Stiftungsvertreterin Kristina Reuter.

Die Probierwerkstatt, die sich derzeit im Aufbau befindet, will Jugendliche, die Schwierigkeiten mit Schulabschluss oder Jobsuche haben, helfen, durch handwerkliche Tätigkeiten eigene Stärken zu entdecken und erfüllende Lebensziele zu finden.

Begegnung und gesunde Ernährung

„Der Groschen fällt beim Tun. Diese Erfahrung machen wir immer wieder – allerdings braucht es dafür manchmal viel Zeit, Gefühl und Geduld, damit die Jugendlichen einen Sinn in der Arbeit finden und den eigenen Wert erkennen“, erläutert Maria Flohrschütz. Es klaffe eine immer größere Lücke zwischen einigen Arbeitssuchenden und den Anforderungen des Arbeitsmarktes, „und mit Blick auf die vielen noch wenig geschulten jungen Flüchtlinge wird diese Aufgabe noch anspruchsvoller werden“, so Flohrschütz.

Um eben die geht es auch bei „Cross-Over-Cooking“, einem Projekt, das sich um einen zentralen Aspekt des Zusammenlebens dreht. „Wir hatten 2015 so viele unbegleitete Jugendliche im Asylverfahren wie noch nie. Wenn diese Menschen wirklich ankommen und sich heimisch fühlen sollen, dann spielt gemeinsames Essen, gerade mit Einheimischen, eine große Rolle“, berichtet Simona Lison vom bsj. Für die Jugendlichen gehe es darum, andere Gewohnheiten und Lebensmittel kennenzulernen und sich gesünder zu ernähren, „aber vor allem geht es um Begegnung“.

von Marcus Hergenhan

 
 
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