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20 Mitarbeiter der Fima Winter klagen gegen ihre Kündigung

20 Mitarbeiter der Fima Winter klagen gegen ihre Kündigung

Am 28. April handelten Betriebsrat und Geschäftsleitung der Eisengießerei Fritz Winter einen Interessensausgleich und Sozialplan aus. 20 Mitarbeiter rügten in ihren Klagen die Betriebsratsanhörung.

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Die Eisengießerei Fritz Winter ist zu großen Teilen von der Fahrzeugindustrie abhängig.

Quelle: Michael Acker

Marburg. Während der Güteverhandlung vor dem Marburger Arbeitsgericht unter Vorsitz von Direktor Hans Gottlob Rühle ging Winter-Personalleiter Peter-J. Kriehebauer zunächst auf die wirtschaftliche Entwicklung des Zulieferers für die Automobil- und Nutzfahrzeug-Industrie ein: „Im Pkw-Bereich sieht es aufgrund der Abwrackprämie recht gut aus. Im Nutzfahrzeugbereich haben wir jedoch mit Umsatzeinbrüchen von bis zu 80 Prozent zu tun. Insgesamt verzeichnen wir ein Minus von 40 Prozent, und das wird auch in den kommenden sechs Monaten so bleiben.“

Aufgrund der Krise in der Autoindustrie plant die Eisengießerei Fritz Winter in Stadtallendorf in den kommenden Monaten einen Abbau von 530 Arbeitsplätzen. 208 betriebsbedingte Kündigungen wurden laut Personalleiter Peter-J. Kriehebauer bislang ausgesprochen. Am Dienstag klagten 20 Frauen und Männer vor dem Arbeitsgericht gegen die Kündigung des Autozulieferers. Sie rügten „Widersprüche und Fehler bei der Sozialauswahl“. Kriehebauer teilte während des Gütetermins mit, dass die Firma Winter „zu keinen Zugeständnissen bereit ist, die über den mit dem Betriebsrat ausgehandelten Sozialplan hinausgehen“.

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