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14 Mal „Gold“ für Marburger Meister

Kreishandwerkerschaft 14 Mal „Gold“ für Marburger Meister

Bei der Adventsfeier der Kreishandwerkerschaft erhielten zahlreiche Meister ihre goldenen Ehrenbriefe.

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Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher (hinten links) und sein Stellvertreter Hartmut Pfeiffer (vorne links) mit den „goldenen“ Handwerksmeistern.

Quelle: Benjamin Kaiser

Cappel. Eine Jubiläumsfeier ist immer etwas Besonderes. Man blickt zurück auf das Vergangene, zeichnet im Geist den beschrittenen Weg vom Anfang bis zur Gegenwart nach. So ging es auch den 18 Handwerksmeistern, die beim Adventsnachmittag für Senioren der Kreishandwerkerschaft Marburg ihr 50-jähriges und 40-jähriges Meisterjubiläum im Cappeler Hotel Carle feierten. Es wurde geehrt, gelacht, gegessen und gesungen – ein gelungener Nachmittag.

Jeder der Geehrten erhielt eine eingerahmte Urkunde. Diejenigen, die 50-jähriges Meisterjubiläum feierten, erhielten einen goldenen Meisterbrief. Für 40 Jahre wurde den Meistern eine Ehrenurkunde überreicht. Im Anschluss an die feierliche Übergabe lud der Marburger Fleischermeister Heinrich Meier an die Bar ein, um aufs Jubiläum anzustoßen.

Er erhob sein Glas und sagte zu seinen Kollegen: „Als mir der Meisterbrief vor 50 Jahren überreicht wurde, hat der Leiter der Meisterschule zu mir gesagt: ‚Diesen Brief überreicht man Ihnen nur einmal. Heiraten können Sie mehrere Male.‘ Prost, Männer.“ Musik und Gesang durfte bei einer solchen Feier natürlich nicht fehlen: Die Mädchen-Gesangsgruppe der Richtsbergschule sang mehrere Weihnachtslieder.

Alter Beruf existiert nicht mehr

Landrätin Kirsten Fründt betonte in ihrer Rede die Wichtigkeit des Handwerks. Sie dankte den Jubilaren für ihre langjährige und herausragende Arbeit im Landkreis. Alle Geehrten könnten mit Stolz „auf ein anstrengendes, aber auch reichhaltiges Berufsleben“ zurückblicken. So beispielsweise Friseurmeister Reinhold Griesel. „50 Jahre. Ein halbes Jahrhundert. Manche Menschen leben leider nicht einmal so lange. Der Beruf war auf jeden Fall die richtige Entscheidung“, sagte der Cölber.

Der Beruf des Geehrten Waldemar Wenz ist bereits ausgestorben: Die Ausbildung zum „Zentralheizungsbauermeister“ existiert nicht mehr. Der Lehrberuf lautet seit vielen Jahren „Installateur und Heizungsbauer“. Letztlich blieb noch eine Frage: Wie schmeckte dem ehemaligen Konditormeister das aufgetischte Gebäck? „Das war sehr lecker! Ein großes Lob an die Küche des Hotels, die uns bestens bewirtet hat“, sagte Carl-Heinz Schmidt lachend.

  • Mit dem goldenen Meisterbrief wurden geehrt: Klaus-Dieter Althaus, Heinrich Engelbach, Robert Weber, Hans-Dieter Gnau, Hans-Georg Fuchs, Heinrich Meier, Reinhold Griesel, Bernhard Schönherr, Günther Ferdinand, Werner Ammenhäuser, Engelhard Debus, Heinz Lauer, Josef Mayer und Konrad Müller.
  • Eine Ehrenurkunde erhielten: Carl-Heinz Schmidt, Andreas Dersch, Kurt Kessler und Waldemar Wenz.

von Benjamin Kaiser

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