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100.000 Euro für fünf junge Forscher

Professor Heimburger Award 100.000 Euro für fünf junge Forscher

Forschungsstipendien in Höhe von jeweils 20 000 Euro für herausragende Projekte auf dem Gebiet der Gerinnungsforschung hat CSL Behring gestern an fünf junge Wissenschaftler vergeben.

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Die Preisträger des „Professor Heimburger Awards“: Chee Wee Tan (von links), Anne Angelillo-Scherrer, Mindy L. Simpson, Janine Eliza van Loon und Jan Emmerechts.

Quelle: Foto: Thorsten Richter

Marburg . Bereits zum vierten Mal seit 2008 verlieh CSL Behring den „Professor Heimburger Award“ an junge Wissenschaftler auf dem Gebiet der Gerinnungsforschung. Rund 50 Personen aus mehr als 20 Ländern hatten sich dafür beworben, fünf erhielten gestern in Marburg den mit einem Forschungsstipendium in Höhe von 20 000 Euro dotierte Preis: die US-Amerikanerin Mindy L. Simpson, Chee Wee Tan aus Australien, Anne Angelillo-Scherrer aus der Schweiz, der Belgier Jan Emmerechts und die Niederländerin Janine Eliza van Loon.

Bei der Auswahl der Preisträger, so betonte Bonacker, habe CSL Behring keinen Einfluss genommen. Die Bewertung sei ausschließlich durch die vier Mitglieder eines wissenschaftlichen Auswahl-Komitees („Scientific Selection Committee“), bestehend aus Dr. Thomas C. Abshire aus Milwaukee in den USA, Professor David Lillicrap aus Kingston in Kanada, Professor Johannes Oldenburg aus Bonn sowie Professor Claude Négrier aus Lyon in Frankreich, erfolgt. Sie alle gehören zu den führenden Gerinnungswissenschaftlern der Welt, erklärte Lutz Bonacker von CSL Behring.

Der Preis, der nach Professor Norbert Heimburger (siehe „Hintergrund“) benannt wurde, kann auf eine kurze, aber dennoch erfolgreiche Geschichte zurückblicken, wie Bonacker erläuterte. Der globale Charakter des Preises zeige sich unter anderem an der Vielzahl an Bewerbungen aus Ländern aller Teile der Welt, in diesem Jahr aus über 20 Nationen. Angesprochen seien junge Forscher, wobei es keine feste Altersgrenze gebe. „Es sollten Menschen sein, die noch am Anfang ihrer wissenschaftlichen Laufbahn
stehen.“

von Stefan Weisbrod

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