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FDP will nur mit der CDU - oder gar nicht

Koalitionen in Hessen FDP will nur mit der CDU - oder gar nicht

Die hessische FDP will nach der Landtagswahl am 22. September nur mit der CDU eine Koalition bilden.

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Der hessische FDP-Vorsitzende Jörg-Uwe Hahn rechnet mit einem zweistelligen Ergebnis für die Liberalen.Foto: Uwe Zucchi

Quelle: Uwe Zucchi

Wiesbaden. „Wir möchten diese erfolgreiche Regierungsarbeit in Hessen fortsetzen“, sagte der FDP-Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn im Sommerinterview des hr-Fernsehens. Der Spitzenkandidat der hessischen Liberalen rechne wegen der „Leistungen der Vergangenheit“ und der deutlichen Koalitionszusage an die Christdemokraten bei den Landtagswahlen mit einem Ergebnis von zehn Prozent aller Wählerstimmen für die FDP. Eine Koalition mit den Grünen oder der SPD schließe Hahn in jedem Fall aus, „weil wir mit denen politisch nicht können“.

Zudem sprach sich Hahn für Tests von Fracking in Nordhessen aus. Auch wenn mögliche Auswirkungen dieser Erdgasförderung auf das Grundwasser noch unbekannt seien, dürfe man auf die Technologie nicht aus reiner Angst verzichten. Die Grünen-Landtagsfraktion zeigte sich empört: „Welche Gefahren für das Grundwasser damit verbunden sind, ist der FDP und ihrer Klientel offensichtlich vollkommen egal“, sagte eine Grünen-Sprecherin. Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Timon Gremmels, sagte: Während Umweltministerin Lucia Putt­rich (CDU) zumindest vordergründig Fracking immer wieder ablehne, wolle Hahn nun erste Probebohrungen erlauben. Auch in dieser wichtigen Frage seien sich CDU und FDP vollkommen uneinig. (dpa)

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