Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Erklären Sie Ihren Wahlslogan!

Landratswahl Erklären Sie Ihren Wahlslogan!

Sie alle wollen Landrat / Landrätin für Marburg-Biedenkopf werden. Mit diesen Slogans ziehen die Kandidaten in den Wahlkampf.

Voriger Artikel
Wer hat das Zeug, Landrat zu werden?
Nächster Artikel
Was sehen Sie auf diesem Bild?

Sie alle werben für ihre Ideen: Die Vielfalt der Wahlplakate auf einer Plakatwand in der Leopold-Lucas-Straße in Marburg.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Karsten McGovern (49), Grüne, Erster Kreisbeigeordneter:

Erfolgreich weiter! betont die Erfolge in meiner bisherigen über 10-jährigen Tätigkeit als Dezernent und stellvertretender Landrat – zum Beispiel bei der frühen Förderung von Kindern, der Integration in Arbeit und der Schulentwicklung. Zugleich verweist der Slogan darauf, dass ich erfolgreich weitermachen will und zwar für mehr Bildung, soziale Gerechtigkeit, moderne Infrastruktur auch auf dem Land, eine Energiewende mit den Bürgern und eine leistungsstarke Kreisverwaltung mit mehr Bürgerbeteiligung.“

Jens Fricke (48), Piratenpartei, CNC-Fräser

„Landrat – Pirat – Guter Rat: Ein naheliegendes Wortspiel. Piraten stehen für Transparenz und Öffentlichkeit des Staates und seiner Verwaltung gegenüber dem Bürger. In allen Belangen. Wo dies durch Gesetze verhindert wird, müssen diese überprüft werden. Piraten stehen für den Schutz der Privatsphäre der Bürger gegenüber dem Staat und für sachliche Entscheidungsfindung mit allen Beteiligten. Ohne Koalitions-, Fraktions- oder Parteizwänge und unter Einbeziehung aller Beteiligten und Betroffenen. Ein guter Rat!“

Marian Zachow (34), CDU, Pfarrer:

Zuhören. Zupacken. Zachow. Das beschreibt, wofür ich stehe. Das ist mehr als ein Spruch, der im Kopf der Wählerinnen und Wähler bleiben soll. Ich will deutlich machen, wie ich als Pfarrer und Politiker bisher gearbeitet habe – und auch in Zukunft arbeiten will. Ich werde zuerst zuhören!

Deshalb suche ich das Gespräch mit den Menschen vor Ort. Damit aus Worten Taten werden, folgt das Zupacken. Denn ich will dafür sorgen, dass nicht nur geredet, sondern gehandelt wird. Dafür stehe ich mit meinem Namen.

Kirsten Fründt (46), SPD, Agraringenieurin:

„Mein Wahlslogan:  „Genau die Richtige“. Er steht dafür, dass ich eine engagierte, gute Landrätin wäre, wichtige Erfahrungen und Qualifikationen mitbringe. Ich bin aufgrund meiner Persönlichkeit und meiner Biografie eben genau die Richtige. Mein Wahlkampfslogan steht auch dafür, dass ich genau jetzt frischen Wind in die Kreispolitik bringen möchte. Mit Ihnen gemeinsam. Mit neuen Ideen, vernünftigen Konzepten, mehr Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger sowie Wertschätzung für das Engagement vieler Menschen im Kreis.“

Anna Hofmann (32), Die Linke, Studentin:

„Ein Landkreis für alle und jedem Menschen eine Stimme – das ist mein Wahlkampfmotto. Viele Menschen, unter anderem Kranke und Arbeitslose – werden in unserer Gesellschaft an den Rand gedrängt. Insbesondere für diese möchte ich mich einsetzen, denn jeder hat das Recht, angehört und geachtet zu werden. Meine 12-jährige politische Tätigkeit im Kreis unterstreicht das: der Einsatz für das Ökologische und Soziale und das Insistieren auf Umverteilung und Nachhaltigkeit ist dort zu meinem Markenzeichen geworden.“

Mirco Rosenberger (43), APPD, Sozialhilfeempfänger:

„Mein Wahlkampfmotto: Ich kann auch anders! Ich grenze mich damit vor allem von den handelsüblichen Vertretern der etablierten Blockparteien ab. Anders als diese bin ich mir darüber im Klaren, dass „die Gesellschaft“ eine obrigkeitsstaatliche Fiktion ist. Getreu des Parteiprogramms frage ich mich: Was hat eine Junk-Hure mit einem Bankkaufmann zu tun? – Nichts! Dementsprechend gibt es auch keine allgemeingültigen „gesellschaftlichen“ Notwendigkeiten. Ich lebe den von meiner Partei erkannten Facettenreichtum aus.

Kai-Uwe Spanka (49), parteilos, Bürgermeister von Wetter:

Parteiunabhäng – bin ich und bleibe ich. Auf kommunaler Ebene zählen Sachentscheidungen im Sinne der Menschen. Die Zugehörigkeit zu einer Partei spielt dabei keine Rolle. Zukunftsorientiert muss es weitergehen. Bewährtes soll weitergeführt werden – aber immer mit dem Blick über den Tellerrand, neuen Ideen und einem neuen Weg. Ein gutes Beispiel dafür ist die Regionalentwicklung. Sie soll Experimentierfeld für Neues im ländlichen Raum sein.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Weitere Wahlberichterstattung

Top 3 und Flop 3 der Wahllokale: Kandidaten im Vergleich

Altkreis Marburg entscheidet für Löber

Bis ganz zum Schluss musste Angelika Löber zittern: Nach 23 Uhr am Sonntagabend stand fest, dass die Lahntalerin in den Hessischen Landtag einzieht. mehr

KommentareKommentar


Fotos vom Superwahlsonntag
Rezepte und Produkte aus Marburg-Biedenkopf

Rezepte und Produkte aus der Region:

Rote Bete, Kohlrabi, Rindersteaks oder Forelle - in der OP-Serie erfahren Sie alles über die besten Produkte aus unserer Region. mehrKostenpflichtiger Inhalt