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Kita-Kids ziehen im Sommer ein

Neuer Anbau in Bellnhausen Kita-Kids ziehen im Sommer ein

Mit etwas Verspätung haben die Arbeiten für den Anbau an den Bellnhäuser Kindergarten begonnen. Mit ihren bunten Schaufeln beteiligten sich auch die Kinder am Spatenstich.

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Bürgermeisterin Claudia Schnabel und Kita-Leiterin Elke Schwing (rechts) freuen sich mit den Kindern, Bauleiterin und Vertretern der Baufirmen über den Startschuss zum Kita-Anbau in Bellnhausen.

Quelle: Patricia Grähling

Bellnhausen. Es herrschen Minusgrade, der Boden ist gefroren. Davon wollen sich die Bellnhäuser und Fronhausens Bürgermeisterin Claudia Schnabel jedoch nicht noch länger vom Anbau an den Kindergarten abhalten lassen. „Mir ist versprochen worden, dass der große Bagger das schafft“, sagt Schnabel. Und auch die Kindergartenkinder haben sich mit ihren bunten Plastikschaufeln ein bisschen in die Erde gegraben.

„Wir hätten gerne schon mehr stehen“, sagte Schnabel beim Spatenstich. Die Planungen und Vorbereitungen hätten länger gedauert als von der Gemeinde geplant. Unter anderem, weil der Bauleiter der Gemeinde längere Zeit erkrankt war und die Verwaltung sich daher neu aufstellen musste. Hilfe bekam die Verwaltung aus der Nachbargemeinde Lohra mit dem stellvertretenden Bauamtsleiter Henning Plitt. „Wir sind nun im Zeitverzug und müssen sehen, wo wir Zeit einsparen können“, erklärte Schnabel. Die Firmen seien dabei eine große Hilfe. So rechnet die Bürgermeisterin dennoch damit, den Anbau zum neuen Kindergartenjahr im Sommer – oder wenigstens kurz danach – eröffnen zu können.

Neuer Anbau in Bellnhausen kostet 900.000 Euro

Derzeit wird laut der Rathauschefin die Bodenplatte gemacht. Das dauere sechs Wochen – wenn das Wetter mitspielt. Dann soll das Gebäude in Form eines Holz-Rahmenbaus errichtet werden. Das dauert etwa sechs bis acht Wochen, bis es dann mit dem Innenausbau losgehen kann.

An den derzeitigen Kindergarten in Bellnhausen wird laut Schnabel nochmal die gleiche Fläche von rund 350 Quadratmetern angebaut. Darin sollen eine Krippengruppe und eine altersgemischte Gruppe unterkommen, ebenso die nötigen Nebenräume, wie Teeküche und Sanitärräume. Insgesamt kostet der Anbau rund 900.000 Euro.

Gemeinde rechnet mit Zuzug junger Familien

„Den Anbau brauchen wir dringend“, erklärte Schnabel im Gespräch mit der OP. Eine Gruppe sei derzeit schon im Bürgerhaus untergebracht. Die Krippengruppe in Fronhausen mit ihren zwölf Plätzen kann die Nachfrage nicht decken, daher soll eine zweite in Bellnhausen komplett neu eröffnet werden. „Und auch hier sind die zehn neuen Plätze schon vergeben.“
Mit dem Anbau trage die Gemeinde der Tatsache Rechnung, dass die Geburtenrate in den vergangenen Jahren wieder gestiegen sei. Das ist nicht nur in Fronhausen, sondern in ganz Hessen so. Außerdem wolle sich die Gemeinde laut Claudia Schnabel vorbereiten, denn derzeit werde in Bellnhausen ein Neubaugebiet ausgewiesen. Auch in Fronhausen sollen in naher Zukunft neue Bauplätze entstehen. „Wir stellen uns schon jetzt darauf ein, dass wir bald noch mehr junge Familien haben werden“, sagte Schnabel.

von Patricia Grähling

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