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Zwischen Blumen, Percussion und Kultur

Kirchgartenfest Zwischen Blumen, Percussion und Kultur

Bei strahlendem Sonnenschein, sommerlicher Musik und heißen Waffeln feierte der Förderverein Alte Kirche Niederweimar zum 25. Mal das traditionelle Kirchgartenfest.

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Gäste, Künstler und Vereinsmitglieder genießen gemeinsam das Fest, sehr zur Freude der Vereinsvorsitzenden Ulla Vaupel (Zweite von rechts).Foto: Ina Tannert

Niederweimar. Seit mittlerweile einem Vierteljahrhundert veranstaltet der Förderverein Alte Kirche Niederweimar nun schon das Kirchgartenfest rund um das historische Schmuckstück des Ortes. Die alljährliche Feier vor der malerischen Kulisse der Alten Kirche und mitten im blühenden Kirchgarten ist eine feste und beliebte Tradition in der Region. Auch in diesem Jahr spielte wieder einmal das Wetter mit und lockte zahlreiche Besucher an. Bei strahlendem Sonnenschein genossen rund 300 Gäste einen gemeinsamen Tag mit reichem Buffet, Kaffeetafel und Musik.

Zum ersten mal begann das Fest schon am frühen Mittag mit einem Brunch. Bei Suppe, Salat und kleinen Snacks ließen es sich die Gäste schmecken. Für passende akustische Begleitung sorgte der A-cappella-Chor „Wirsing querbeet“. Der Brunch kam gut an bei den Besuchern, in weniger als einer Stunde ging das reichhaltige Buffet bereits zur Neige. „Die kulinarische Premiere war ein voller Erfolg“, freute sich die Vereinsvorsitzende Ulla Vaupel.

Bei bestem Sommerwetter genossen die Gäste im Anschluss die traditionelle Kaffeetafel mit Kuchen und Waffeln im farbenfrohen Kirchgarten. Bei einem Nachmittagssnack oder einem Glas Wein ließen die Besucher zwischen Bauernhortensien und Stockrosen einen gemütlichen Sonntag ausklingen. Für musikalische Unterhaltung sorgte die mexikanische Band „Poco Piu“. Mit seichtem Harfenspiel, rhythmischen Percussionklängen, Saxophon und Gesang sorgten die Musiker für anhaltende Begeisterung im Publikum. Auch für die kleinen Besucher war gesorgt: Zu jeder vollen Stunde verwandelte sich die Empore der Kirche in eine bunte Märchenwelt. Geschichtenerzähler Norbert Rechlin las den Kindern aus beliebten Kinderbüchern wie „Urmel aus dem Eis“ und „Räuber Hotzenplotz“ vor.

Wer für eine kurze Abkühlung das schattige Innere der Alten Kirche besuchte, konnte die aktuelle, farbenfrohe Ausstellung „Liebe, Glaube, Hoffnung“ von Malerin Ursula Frohwein-Charissé bestaunen, die noch bis zum 13. Juli zu besichtigen ist.

Neben zahlreichen Bewohnern aus Niederweimar kamen ebenfalls viele befreundete Künstler, Aussteller und Chormitglieder zu Besuch, welche regelmäßig in der Alten Kirche auftreten. „Wir halten einen guten Kontakt, sie alle kommen immer gerne wieder her“, lobten die Vereinsmitglieder. Nicht nur Kunst und Kultur, auch die Politik war zahlreich vertreten: Landrätin Kirsten Fründt, Bürgermeister Peter Eidam, Bundestagsabgeordneter Sören Bartol und Landtagsabgeordnete Angelika Löber ließen es sich nicht nehmen, an dem traditionellen Gartenfest teil zu nehmen. „Das Zusammenkommen an einem der schönsten Flecken von Niederweimar ist immer ein Highlight des Jahres“, betonte Bürgermeister Eidam.

Rund 20 Mitglieder des Fördervereins Alte Kirche Niederweimar waren rund um die Uhr im Einsatz, pflegten schon im Vorfeld den Kirchgarten, sorgten für kulinarischen Nachschub und organisierten die Verkaufsstände. Den Erlös des Sommerfestes will die Organisation für künftige kulturelle Veranstaltungen verwenden. Seit 1988 kümmert sich der Förderverein um den Erhalt der ehemaligen Dorfkirche, organisiert regelmäßig kulturelle Veranstaltungen und füllt das historische Gebäude erfolgreich mit musikalischer, literarischer Unterhaltung, Ausstellungen oder Kabarett.

von Ina Tannert

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