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Zwei entlaufene Pferde sterben nach Kollisionen

Unfälle auf der B3 Zwei entlaufene Pferde sterben nach Kollisionen

Zwei Tote Pferde und drei beschädigte Fahrzeuge: so lautet das erste Fazit zweier Unfälle am frühen Mittwochmorgen auf der B3 zwischen den Anschlussstellen Fronhausen und
Roth.

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Ein Polizist steht in der Nähe der Unfallorte. Im Hintergrund ist der lange Stau zu sehen, der sich nach den Zusammstößen auf der B3 gebildet hatte.

Quelle: Michael Hoffsteter

Fronhausen. Um 6.10 Uhr am Mittwochmorgen wurden der Polizei drei entlaufene Pferde gemeldet. Die drei Pferde liefen auf die Kraftfahrstraße quasi entgegen der Fahrtrichtung auf die auf Richtung Gießen kommenden Autos zu, teilte Polizeipressesprecher Martin Ahlich mit. Die 40-jährige Fahrerin eines neuen VW Beetle konnte den direkt auf sie zu kommenden Tieren nicht ausweichen - ihr Fahrzeug kollidierte mit einem der Tiere.

Die beiden anderen Pferde liefen weiter und veranlassten dadurch die auf dem rechten Fahrstreifen fahrende 58-jährige Frau mit ihrem Ford Fiesta zu einem Ausweichmanöver. Bei diesem Manöver überfuhr die Fiestafahrerin das auf der Straße liegende Pferd und prallte dann in den Beetle.

Nur wenig später erfasste die Zugmaschine eines Sattelzugs eines der weitergelaufenen Pferde frontal. Der Fahrer hatte keine Möglichkeit auszuweichen oder den Zusammenstoß anderweitig zu verhindern, teilte Ahlich mit.  Das Tier erlitt durch die Kollision tödliche Verletzungen.

Das dritte ausgebrochene Pferd konnten die mittlerweile eingetroffen Besitzer einfangen. Die Tiere waren ursprünglich auf einer ordnungsgemäß gesicherten Weide in Wolfshausen untergebracht. "Was letztlich zum Ausbruch der Tiere führte, steht nicht sicher fest", heißte es in der Polizeimeldung.

Die Unfallaufnahme, die Bergungsarbeiten für die Tiere und Autos, sowie die notwendigen Reinigungs- und Streumaßnahmen erforderten die Sperrung der B3 von Gießen in Richtung Marburg zwischen den Anschlussstellen Staufenberg Süd und Weimar Roth bis etwa 8.40 Uhr.

Die Polizei hatte entsprechende Rundfunkwarnmeldungen veranlasst. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von mindestens 48.000 Euro (Beetle: 25.000, Sattelzug: 6.000, Ford: 2.000
und die Pferde: 15.000 Euro)

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