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Zwei bunte und laute Tage in Wenkbach

Dorffest und Dorfmarkt Zwei bunte und laute Tage in Wenkbach

Zum mittlerweile 26. Mal fand am Wochenende der Wenkbacher Dorfmarkt statt. Tausende Besucher strömten auf das traditionelle Dorffest, das im ­vergangenen Jahr noch auf der Kippe stand.

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Auf den Dorfstraßen herrschte Hochbetrieb beim traditionsreichen Krammarkt am Sonntag.

Quelle: Ina Tannert

Wenkbach. Bunte Bühnenunterhaltung, volle Marktstände und meistens sonniges Bummelwetter erwartete die Besucher beim Wenkbacher Dorfmarkt am Samstag und Sonntag. Eröffnet wurde das Festwochenende am Samstagnachmittag. Seite an Seite begrüßten die neuen Veranstaltungspartner, der örtliche Bürger- und Kulturverein (KZV) und der neue Mitorganisator „Sweethome Wenkbach“, die ersten Besucher.

„Der 26. Dorfmarkt führt alte Traditionen weiter und ist doch gleichzeitig ein Neuanfang“, lobte KZV-Vorsitzender Kurt Barth. „25 Jahre sind nicht genug, wir machen weiter“, betonte Thilo Zimmermann, Vorsitzender des Vereins „Sweethome Wenkbach“, der für dieses Jahr seine Unterstützung zugesagt hatte. Für diese Initiative der Wenkbacher Jugend gab es schon während der Eröffnung viel Lob, die Vereinsmitglieder wurden schon fast als „Retter des Marktes“ gefeiert.

Das Dorffest mit Dorfmarkt in Wenkbach war auch im Jahr 2014 offensichtlich ein voller Erfolg.

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Jubel erscholl auch beim traditionellen Fassanstich, der offiziellen Eröffnung des zweitägigen Volksfestes. Wie im Vorfeld versprochen, schlug Bürgermeister und Schirmherr Peter Eidam den Zapfhahn mit nur einem Schlag ins Fass. Zahlreiche Festgäste genossen das kühle Freibier am sonnigen Nachmittag.

Partylaune herrschte am Abend rund um die große Open-Air-Bühne neben dem Bürgerhaus. Unter anderem heizte die Band „Antje und die Dominos“ die Stimmung mit Schlagerhits und rockigen Oldies an. Am späteren Abend folgte die junge Coverband „Take Off“, die mit rockigen Klängen und bunter Lasershow vor allem das jugendliche und jung gebliebene Publikum ansprach. Den Gästen gefiel die Abwechslung auf der Bühne. „Das Fest ist toll, es ist für jeden was dabei“, freute sich etwa Besucherin Wilma Szabo aus Niederwalgern. „Es ist wie jedes mal super hier. Und die Musik ist sogar besser als in den Jahren davor“, lobten auch die Anwohner Heike und Hans-Jürgen Rupp. Nach anfänglicher Zurückhaltung packte die Tanzbegeisterung die Festbesucher im Laufe des Abends. Bis in die Nacht wurde ausgiebig gefeiert.

Pony, Lama und Co.

Mit dem eigentlichen Dorfmarkt ging es am Sonntag nach einem ökumenischen Festgottesdienst los. Ganze Horden von Händlern boten ihre Waren feil, von der Küchenmaschine über Spielzeug bis zum Sommerkleid. Die Kinder waren begeistert von Pony, Lama, Kaninchen und Co. im Streichelzoo. „Es läuft gut, ­alle haben Spaß aber es hat schon bessere Märkte gegeben, mit mehr Besuchern und Ausstellern“, erinnerte sich Einwohner Herbert Vollmer, der seit 26 Jahren das Traditionsfest besucht.

Doch auch in diesem Jahr strömten tausende Besucher durch die langen Standreihen, genossen das abwechslungsreiche Marktprogramm und einen sonntäglichen Einkaufsbummel. „Es ist ein schöner Markt, es gibt so viel zu sehen“, lobte Besucherin Stefanie Bohn. Das bunte Treiben wurde gelegentlich von kurzen, heftigen Regengüssen unterbrochen, die die Besucher in die Zelte trieben. Der guten Marktlaune tat dies jedoch keinen Abbruch. „Es gefällt mir sehr gut hier, alle genießen die tolle Atmosphäre“, freute sich unter anderem Ute Engel-Berger aus Niederweimar.

von Ina Tannert

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