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Zukunft des DGH wird thematisiert

Ortsbeirat Bellnhausen Zukunft des DGH wird thematisiert

Dr. Lothar Mann wurde bei der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates vergangenen Donnerstag einstimmig wiedergewählt. Ebenso sein Stellvertreter Matthias Grün.

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Stellvertretender Ortsvorsteher Matthias Grün, stellvertretende Schriftführerin Sonja Haese, Ortsvorsteher Dr. Lothar Mann, Bürgermeisterin Claudia Schnabel und Marco Schneider. Es fehlt Schriftführer Ludwig Schlapp.

Quelle: Freya Altmüller

Bellnhausen. Zum neuen Schriftführer wurde in Abwesenheit Ludwig Schlapp gewählt, Sonja Haese ist seine Stellvertreterin. Neben Schlapp ist auch Marco Schneider neues Mitglied des Ortsbeirates. Ausgeschieden sind nach langjähriger Tätigkeit Paul Weimer und Walter Kornmann. Dieses Jahr stehen mehrere Instandsetzungsarbeiten an, erklärte Ortsvorsteher Mann. Tisch und Bänke an der Kreuzung, die Radfahrern zum Rasten dienen, sollen ausgebessert werden. Im Häuschen an Evas Garten ist die Schwelle kaputt und die Wurzeln eines Baumes haben dort das Pflaster zerstört. Die Hecke am Friedhof soll geschlossen werden. Die Treppe, die an der Lahnstraße hinab auf die Wiese führt, soll wieder verkehrssicher gemacht werden. Nur die Treppe soll in Eigenleistung repariert werden, alle anderen Maßnahmen finanziere die Kommune, so Mann. Auch die von der Kommune geforderte Ausweisung eines neuen Wohngebietes sowie eines Geländes für den Ausbau bereits bestehender Gewerbe wird den Ortsbeirat in nächster Zeit beschäftigen.

Bürgermeisterin Claudia Schnabel informierte den Ortsbeirat über die Erweiterung der Kindertagesstätte. Für das kommende Schuljahr gibt es wesentlich mehr Anmeldungen als Plätze. Die größte Nachfrage besteht nach Krippenplätzen. Daher soll es einen Anbau geben, der kann allerdings erst ab dem Kindergartenjahr 2017/2018 genutzt werden. In der Zwischenzeit bedarf es daher einer Übergangslösung. Laut Schnabel kommen dafür zwei Möglichkeiten in Betracht. Im Bereich des Dorfgemeinschaftshauses könnte ein Mietcontainer aufgestellt werden, der für den Kindergartenbetrieb ausgestattet ist. Kostenpunkt: 50000 Euro. Die Alternative ist die Unterbringung der zusätzlichen Gruppe im DGH. Für die öffentliche Nutzung wäre das Gebäude dann aber geschlossen. Lediglich Wochenendtermine, die schon vereinbart seien, dürften stattfinden, so die Fachbehörden. Danach müssten die Sanitäreinrichtungen desinfiziert werden. Einer Nutzung unter der Woche hätten die Fachbehörden nicht zugestimmt.

Am DGH seien keine größeren baulichen Veränderungen erforderlich, die geplanten Investitionen von 13000 Euro gehen in die Substanzerhaltung beispielsweise durch den Austausch der Fenster, erklärte Schnabel.

Ortsvorsteher Mann regte an, die Einschränkung in der Nutzung des DGH für ein Jahr in Kauf zu nehmen, wenn dafür das „eingesparte Geld“ für den Container in die Sanierung des Gebäudes investiert werde. Eine solche Investition solle dem von der Kommune im Rahmen des Konsolidierungsplans angestrebten Übergang in eine Trägerschaft vorausgehen. Die Bürgermeisterin entgegnete, dass es sich angesichts des kreditfinanzierten Haushaltes nicht um eingespartes Geld handele. „Die Differenz bleibt uns nicht übrig.“ Die Investitionen in die Erweiterung der Kita seien bereits hoch. Am 2. Juni entscheidet die Gemeindevertretung über eine Lösung.

n Kommenden Freitag, 20. Mai, um 19 Uhr informieren Schnabel und der Ortsbeirat über den geplanten Anbau und die möglichen Zwischenlösungen.

von Freya Altmüller

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