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Weimar

Zeit des Planens und Wartens ist vorbei

Im März 2010 beschloss die Gemeindevertretung Weimar die Aufstellung des Bebauungsplanes „Im Rinnzell“ in Wolfshausen. Nun, drei Jahre später, kann er vom Gemeindevorstand zur Rechtskraft gebracht werden.
Oben rechts ist ein Teil der Fläche zu sehen, die jetzt unter dem Namen „Im Rinnzell“ für den Ort Wolfshausen gewinnbringend gestaltet werden soll. Das Bild entstand während der Straßenbauarbeiten 2010.Archivfoto: Thorsten Richter

Oben rechts ist ein Teil der Fläche zu sehen, die jetzt unter dem Namen „Im Rinnzell“ für den Ort Wolfshausen gewinnbringend gestaltet werden soll. Das Bild entstand während der Straßenbauarbeiten 2010.Archivfoto: Thorsten Richter

© Thorsten Richter

Niederweimar. Die Gestaltung des Ortseingangs von Wolfshausen kann in die Umsetzungsphase gehen. Jedenfalls beschlossen die Weimarer Gemeindevertreter einstimmig nach Abwägung der Stellungnahmen den Gemeindevorstand zu beauftragen, den Bebauungsplan „Im Rinnzell“ durch ortsübliche Bekanntmachung zur Rechtskraft zu bringen.

Lydia Schneider, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Weimarer Parlament, sagte wohl stellvertretend für alle Fraktionen während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter: „Ich freue mich, dass dieses Vorhaben, zu einem guten Ende kommt. Es haben sich sehr viele Bürger engagiert und sich bei den Politikern bedankt. Jetzt ist es auch Zeit, dass wir Politiker uns bei den fleißigen Bürgern bedanken, die ihre Ideen eingebracht haben.“ Durch den Bau einer neuer Zufahrtsstraße im Zuge der Fertigstellung des B-3-Lückenschlusses, entstand am Ortseingang eine Fläche, die es zu gestalten galt. Unter anderem soll dort ein Mehrgenerationenplatz mit Schutzhütte entstehen. Zudem ist dort ein idealer Platz für ein neues Feuerwehrgerätehaus gefunden worden. Des Weiteren sollen einige Grundstücke örtlichen Gewerbetreibenden angeboten werden, allerdings mit der Einschränkung, dass von diesen keine Immissionen ausgehen dürfen, weil sich auf der gegenüberliegenden Seite Wohnbebauung befindet.

Im Zentrum der Gesamtfläche soll der so genannte Mehrgenerationenplatz stehen, der in erster Linie als Festplatz dienen soll. Für den südlichen Bereich des Gebiets ist die Anlage einer öffentlichen Grünfläche mit einer Hügelbahn für Fahrräder vorgesehen. Auch soll Platz für die Anlage einer Eisfläche im Winter zum Schlittschuhlaufen eingeräumt werden.

Das Straßen- und Verkehrsmanagement von HessenMobil hat es zur Auflage gemacht, dass zunächst der geplante öffentliche Fußweg westlich entlang der K 42, von der Ortslage bis vor die Unterführung der K 42 unter der B 3, von der Gemeinde zu deren Lasten gebaut werden muss.

von Götz Schaub

[Götz Schaub]

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