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Wunsch ist ein Fußwegzu den Martinsweihern

Ortsbeirat Niederwalgern Wunsch ist ein Fußwegzu den Martinsweihern

Gleich drei Verkehrsthematiken wurden in der letzten Sitzung des Ortsbeirats Niederwalgern erörtert, aber nicht gelöst. Dafür bedarf es der Hilfe übergeordneter Stellen

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Zweimal Vorfahrt achten auf engstem Raum: Wenn Gelenkbusse aus der Straße zwischen den Fachwerkhäusern von der Schule kommend auf die Gießener Straße fahren wollen, stehen sie mitten auf der Straße, die gerade von dem Auto befahren wird.

Quelle: Tobias Hirsch

Niederwalgern. Gleich drei Verkehrsthemen, und Ortsvorsteher Heinz Heuser hätte sicherlich gerne die Chance ergriffen, diese wenigstens mal bei einer kurz zuvor stattgefundenen Verkehrsschau in Weimar zu erwähnen, allein wurde er nicht dazu gebeten, was ihn sichtbar enttäuscht hatte.

Ein Thema, das sich keinesfalls mal so im Vorbeigehen lösen lässt, „aber dringend besprochen werden muss“, so Heuser, ist der Busverkehr von und zur Schule. Dabei geht es um die doppelte Kreuzung, die von der Schule kommenden Busse in der Ortsmitte, der sogenannten Milchbank, nehmen müssen. Aufgrund der Lage ist ein einfaches Abbiegen nach rechts Richtung Lohra nicht möglich. Also müssen die Busse nach links und eine Schleife im Ort fahren. Die Schleife sei nicht das Problem, doch die sehr kurze Distanz von der einen zur anderen Kreuzung. Die ist so kurz, dass Gelenkbusse, die sehr oft eingesetzt werden, mit dem hinteren Teil des Busses die Fahrbahn blockieren während sie vorne Vorfahrt gewähren müssen. Wenn dann Autos in die Straße einbiegen, müssen sie vor dem Bus stehen bleiben, was dann je nach Verkehrsaufkommen zu schwierigen Situationen führe. Heuser will keine Lösung vorgeben, sondern wünscht sich ernsthafte Gespräche mit den Busfirmen, dem Regionalen Verkehrsverband Marburg-Biedenkopf, der Polizei und Vertretern, die über die Straßen zu entscheiden haben.

Ein großes Anliegen ist es dem Gremium, einen Fußweg von Niederwalgern zu den Martinsweihern zu schaffen. Das Problem ist die Bahnquerung. Heuser favorisiert einen mit Leitplanken abgetrennten Weg auf der Straßenbrücke. Doch kann dies keinesfalls das Ortsgremium entscheiden. Und dann wäre da noch der angedachte Kreisel vor dem Ort aus Richtung Wenkbach kommend. Das ist kein Hirngespinst, der wird kommen, weiß Heuser. Über ihn soll das Gewerbegebiet und der Bahnhof anfahrbar werden. Ohne durch die alten Ortslagen von Wenkbach und Niederwalgern zu müssen. Die Planungen sehen einen Kreisel vor, der inklusive Straßenführung einen Durchmesser von 40 Metern besitzt. Ganz so schnell kommt der Kreisel wohl nicht, möglicherweise 2017. Es werde auf jeden Fall ausreichend weit im Vorfeld eine Bürgerversammlung geben, habe ihm Weimars Bürgermeister Peter Eidam zugesagt. Der Kreisel ist aber kein federführendes Projekt der Gemeinde Weimar.

von Götz Schaub

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