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Wohnungen für Senioren werden angenommen

in Niederweimar Wohnungen für Senioren werden angenommen

Die ersten zwei barrierefreien Bungalows für ältere Menschen in Niederweimar sind bezogen. Die Arbeiten am Wohnpark mit insgesamt acht Bungalows gehen weiter.

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Adolf und Irmtraud Curtze vor dem Eingang zu ihrem neuen Bungalow mit Bürgermeister Peter Eidam und den beiden Geschäftsführern der Firma Dipl.-Ing. Lothar Eimer GmbH, Katharina Pabst und Markus Hoos.

Quelle: Manfred Schubert

Niederweimar. Die ersten beiden Seniorenpaare haben die ersten zwei fertig gestellten Doppelhaushälften „Am roten Weg“ bezogen, wo der so genannte „Wohnpark Weimar“ entsteht. Jeweils 81 Quadratmeter Wohnfläche stehen in den barrierefrei konzipierten Bungalows zur Verfügung, dazu gibt es eine überdachte Terrasse und einen kleinen Garten. Dazu gehören Garagen mit drei Meter breitem Tor.

Bei dem derzeit einzigartigen Modell im Landkreis ist das Besondere, wie Bürgermeister Peter Eidam betonte, dass die Bewohner grundsätzlich völlig autark und nicht an eine Pflegeeinheit angeschlossen sind. Man kann so lange wie möglich selbständig wohnen und erst bei Bedarf auf Pflegedienste zurückgreifen. Beide Ehepaare sind aus der Stadt aufs Dorf gezogen, aus Marburg-Ockershausen, und aus Stadtallendorf. Beide hatten zuvor in eigenen, teils erheblich größeren, Häusern, gewohnt. Bürgermeister Eidam besuchte sie zusammen mit den beiden Geschäftsführern des Bauträgers, der Firma Dipl.-Ing. Lothar Eimer GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Katharina Pabst und Markus Hoos, um mit je einem Blumenstrauß die Neubürger zu begrüßen.

Beide Paare zeigten sich bislang zufrieden mit Haus und Umfeld, wenn auch einer der Männer bemängelte: „Das einzige, was fehlt, ist eine Kneipe“. Lob gab es für die Qualität der Ausführung, es seien gute Handwerker tätig gewesen, die „astrein gearbeitet“ hätten. Überwiegend handelt es sich um Firmen aus der Gemeinde Weimar, die anderen kommen aus der Umgebung.

Hoos, der selbst aus Niederweimar stammt, hatte bereits Anfang des Jahres bei der Vorstellung des Projekts (die OP berichtete) die Überlegung geäußerte, dass junge Paare von außerhalb, die gerade im Neubaugebiet gebaut haben, eventuell ihre Eltern ebenfalls nach Niederweimar holen könnten.

Genau dies ist bei Adolf und Irmtraud Curtze tatsächlich der Fall. Deren Tochter wohnt mit ihrer Familie, dazu gehören zwei der fünf Enkelkinder, seit knapp drei Jahren in Niederweimar, nur wenige Minuten entfernt.

Dies, weniger die barrierefreie Ausstattung, war Hauptgrund für den Umzug. „Sie wohnen ja schon barrierefrei, hat Herr Hoos gesagt, als er uns in Stadtallendorf besuchte“, erinnerte sich Irmtraud Curtze. Allerdings, fügte ihr Mann hinzu, sei ihm der große Garten allmählich „über den Kopf gewachsen“. 1000 Quadratmeter waren es um das Einfamilienhaus mit 110 Quadratmetern Wohnfläche. Einen Wermutstropfen gibt es: man vermisse schon seine früheren Nachbarn. 44 Jahre lang hatten Curtzes in Stadtallendorf gewohnt.

Hoos bedankte sich nochmals bei Bürgermeister Eidam und dem gesamten Gemeindevorstand für die Unterstützung.Unter anderem wurde extra für dieses Projekt der Bebauungsplan noch einmal geändert.

von Manfred Schubert

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