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Wirbel um sechs neue Stellen und Stillstand in Sachen Abwasser

Haushalt Wirbel um sechs neue Stellen und Stillstand in Sachen Abwasser

Nach seinem Amtsantritt am 30. Dezember dauerte es nun doch bis zum 16. Februar bis Weimars neuer Bürgermeister Peter Eidam erstmals in dieser Funktion an einer Ausschuss-Sitzung teilnahm. Dabei hatte er unter anderem Stellung zu nehmen zu einem Haushalt, der noch von seinem Vorgänger Volker Muth eingebracht worden war.

Niederweimar. Und er musste mit anhören, dass wohl die politische Mehrheit per Antrag direkten Einfluss auf vorgesehene Änderungen im Stellenplan nehmen will. Im Ausschuss sprachen sich jedenfalls fünf Mitglieder dafür aus, sechs zusätzliche Stellen, die unbefristete Arbeitsverhältnisse bieten sollen, zu streichen. Dabei geht es um zwei Stellen für den Bauhof, zwei für die Verwaltung und zwei für die Kindertagesstätten.

Während Stephan Wenz für die SPD davon sprach, dass Personalplanung eher die Sache des Gemeindevorstandes mit dem Bürgermeister an der Spitze sei und davor warnte einfach aus Sicht eines Gemeindevertreters Änderungen vornehmen zu wollen, sagte Hans Jakob Heuser von der Freien Bürgerliste Weimar entschieden: „Unsere Personalkosten sind höher als unsere Einnahmen.“

Wenz warb dafür bewusst antizyklisch zu handeln: „Der Stellenplan ist so notwendig. Wir müssen unsere Gemeinde attraktiv machen und so dem demografischen Wandel gegenübertreten. Der Wettbewerb um Einwohner hat doch schon begonnen, wenn ich sehe, dass eine Sonnenscheingemeinde (gemeint ist die Gemeinde Ebsdorfergrund) bei uns im Mitteilungsblatt Werbung für sich macht.“

von Götz Schaub

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.

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