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Werner Speier geht für CDU ins Rennen

Bürgermeister-Direktwahl Fronhausen Werner Speier geht für CDU ins Rennen

Die CDU Fronhausen hat sich in einstimmiger Wahl entschieden, mit Werner Speier aus Salzböden in den Bürgermeister-Wahlkampf in Fronhausen zu gehen.

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Alexandra Böth, Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Fronhausen, übergibt mit ihren Stellvertretern Walter Horn (links) und Kathrin Wenner (rechts) ein erstes verbindendes Puzzleteil an Werner Speier für einen erfolgreichen Wahlkampf.

Quelle: Götz Schaub

Fronhausen. Kommunale Verwaltungsarbeit ist für Werner Speier sein täglich Brot und das seit gut 30 Jahren. Er hat als Verwaltungsfachangestellter 1986 bei der Stadt Lollar angefangen, wurde schließlich Verwaltungsbeamter und schob dann noch sein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt nach, arbeitete in vielen verschiedenen Positionen mit hohem Anteil an Eigenverantwortlichkeit.

Für ihn ist der Schritt, nun eine Kommune als Bürgermeister zu leiten, die logische Konsequenz. Dass er nun ausgerechnet die Chance bekommt, sich in der Gemeinde Fronhausen als Kandidat zu präsentieren, freut ihn außerordentlich, schließlich kennt er die Gemeinde als unmittelbarer „Nachbar“ in ihren Strukturen sehr gut.

Am Freitagabend kürte ihn die CDU in einer Versammlung im Bürgerhaus Fronhausen offiziell zu ihren Kandidaten, oder sagen wir zu dem Kandidaten, den sie unterstützen wird. Denn Werner Spier ist in keiner Partei. Und das möchte er auch als möglicher Bürgermeister nicht sein. Er will sich als Bürgermeister für alle verstehen und sich „mit ganzer Kraft dafür einsetzen, Fronhausen weiterzuentwickeln“. Und dies in guter Zusammenarbeit mit den Kommunalpolitikern und Bürgern. „Ich stehe für Zusammenarbeit, Dialog und Transparenz. Ich will nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen reden“, sagt Speier. Die Bürger einer modern arbeitenden Kommune hätten das Recht, auf Transparenz. „Es kann sicher nicht immer nur Lob geben, aber dafür wenigstens Verständnis, wenn man den Weg zu einer Entscheidung nachvollziehen kann“, so Speier weiter. Er könne auf jeden Fall ein Miteinander anbieten. So soll sich jeder eingeladen fühlen, seine Anliegen vorzubringen, ob nun Elternbeiräte vom Kindergarten oder Personen, die sich ehrenamtlich engagieren, insbesondere in den Feuerwehren.

„Möchte die Dinge inder Praxis angehen“

„Nur was man auch weiß, kann auch mit in Entscheidungen einfließen“, macht der Bürgermeisterwahl-Kandidat deutlich. Gerne wolle er auch seine Stimme erheben und an anderen Stellen für die Belange der Gemeinde kämpfen, etwa für einen guten öffentlichen Personennahverkehr. „Es braucht von den umliegenden Dörfern eine gute Verbindung nach Fronhausen.“ Speier zusammenfassend: „Ich bin kein Freund großer Wort, ich möchte die Dinge lieber in der Praxis angehen und bin dafür auch immer ansprechbar.“ Alexandra Böth, Vorsitzende der CDU Fronhausen, ist überzeugt, in Werner Speier die ideale Person für das Bürgermeisteramt gefunden zu haben. „Er erfüllt unser Profil des neuen und richtigen Bürgermeisters für Fronhausen aufgrund seiner fachlichen Kompetenzen, seiner Erfahrung in Verwaltung und Leben, seiner parteilichen Unabhängigkeit und seiner Menschlichkeit.“ Böth verspürt eine Aufbruchstimmung: „Die Motivation und Ideen von Werner Speier machen wieder Lust auf Gemeindepolitik und wecken Hoffnungen überparteilich in Fronhausen wieder an einem Tisch inhaltlich und sachlich zu diskutieren.“

Speier ist nun der zweite offizielle Kandidat für die Bürgermeister-Direktwahl, die in diesem Jahr in Fronhausen stattfinden wird. Die SPD hatte bereits ihren Kandidaten Peter Kelch präsentiert.

  • Wer Werner Speier gerne kennenlernen möchte, ist eingeladen zum öffentlichen Neujahrsempfang der CDU Fronhausen am Samstag, 8. Februar, ab 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Sichertshausen.

von Götz Schaub

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