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Wenkbach will Jugendlichen einen eigenen Raum anbieten

Ortsbeirat Wenkbach will Jugendlichen einen eigenen Raum anbieten

Der neue Kreisel vor den Toren Wenkbachs soll als Visistenkarte für den Ort gestaltet werden. Mitbürger Heinrich Evelbauer entwickelte eine Gestaltungsplanung mit Kies, Gräsern und Findlingen.

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In diesem Holzgebäude fanden bisher die Ausstellungen der Kaninchenzüchter statt. Der Ortsbeirat hoffte, dort einen separaten Raum für den Jugendclub schaffen zu können. Foto: Götz Schaub

Wenkbach. Die Wenkbacher sind sehr daran interessiert, dass der neu geschaffene Kreisel vor ihrem Ort, der sie zwischen der Auffahrt auf die B 255 und der Straße nach Niederweimar wählen lässt, auch vernünftig gestaltet wird. Heinrich Evelbauer, ein geschickter Hobbyhandwerker aus Wenkbach, legte dem Ortsbeirat einen Planungsentwurf vor, der von allen Ortsbeiratsmitgliedern sehr positiv aufgenommen wurde.

„Es geht uns darum, dass der Kreisel schön aussieht, ohne einen großen Pflegeaufwand zu verursachen. Wir haben jetzt schon im Ort zwei, drei Ecken, die uns diesbezüglich immer wieder Arbeit machen“, sagt Ortsvorsteher Heijo Hoß.

Evelbauer will deshalb mit verschiedenen Kiessorten arbeiten. In der Mitte des Kreisels sollen Findlinge thronen. „Bei der Bepflanzung zwischen den Kiesbetten habe ich an Gräser und Wildblumen gedacht“, erläutert Evelbauer. Der Ortsbeirat beschloss, den Vorschlag Evelbauers den zuständigen Mitarbeitern von Hessen Mobil zukommen zu lassen, um deren Stellungnahme einzuholen.

Wo kann die Jugend hin?

Wo finden die Jugendlichen aus Wenkbach einen neuen Raum für ihre Treffen? Der Ortsbeirat favorisierte die Schaffung eines Raumes in dem Gebäude, das dem Feuerwehrgerätehaus gegenüberliegt. „Wir könnten im hinteren Teil eine mobile Wand einziehen und so einen vier mal vier Meter großen separaten Raum schaffen“, sagte Ortsvorsteher Heijo Hoß.

Weil das Gebäude auch von anderen Vereinen genutzt wird, hatte der Ortsbeirat diese um eine Stellungnahme gebeten. Alle signalisierten Zustimmung bis auf die Kaninchenzuchtabteilung des Bürger- und Kulturvereins. Obgleich die Züchter schon seit einigen Jahren dort keine Ausstellung mehr organisierten, wollen sie sich die Möglichkeit dazu nicht nehmen lassen, denn im Fall der Fälle wäre die Fläche, die zum Jugendraum umgewandelt werden soll, für die Ausstellungsfläche wichtig.

Hoß stellte klar, dass er diese Ablehnung nicht übergehen werde. „Wir werden keine Entscheidung treffen, die sich gegen unsere Vereine richtet. Gleichwohl wollen wir für unserer Jugend ein Raumangebot machen. Als erstes will der Ortsbeirat nun das Gespräch mit den Kaninchenzüchtern suchen.

von Götz Schaub

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