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„Weißer Fleck“ ist geschlossen

Hachborn „Weißer Fleck“ ist geschlossen

In Bezug auf eine schnelle DSL-Versorgung sind Hachborn und Ilschhausen seit wenigen Tagen kein Niemandsland mehr. Mit der Aufstellung einer Funkanlage sorgten die Stadtwerke hier für eine Sicherstellung.

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Walter Kaiser (von links), Stefan Koch, Bürgermeister Andreas Schulz, Marco Oppermann und Norbert Schüren am Mast.

Quelle: Foto: Becker

Hachborn. In Bezug auf eine schnelle DSL-Versorgung sind Hachborn und Ilschhausen seit wenigen Tagen kein Niemandsland mehr. Mit der Aufstellung einer Funkanlage sorgten die Stadtwerke hier für eine Sicherstellung.

Vom Hachborner Sportplatz aus können nun die Bürger der beiden Ortschaften mit W-DSL versorgt werden. Hier wurde ein knapp zehn Meter hoher Funkmast aufgestellt, der diesen Service mittels W-DSL, einer Richtfunktechnologie bereitstellt. Zur offiziellen Inbetriebnahme trafen sich auf dem Gelände Vertreter der Gemeinde Ebsdorfergrund sowie der Stadtwerke Marburg.

Bürgermeister Andreas Schulz erzählte, dass die dürftige Versorgungslage in den Orten Hachborn, Ilschhausen, Teilen von Dreihausen, Roßberg und Wermertshausen, die Gemeinde bewegte, bei den Stadtwerken nach Verbesserungsmöglichkeiten anzufragen. Diese griff diesen Ball „gerne“ auf und sorgte hier für eine schnelle Umsetzung einer kabellosen DSL-Verbindung.

Geschäftsführer Norbert Schüren erzählte, dass sich die Stadtwerke das Schließen von Versorgungslücken, so genannten „weißen Flecken“ zur Aufgabe gemacht habe. „Wir haben mittlerweile 2.000 Kunden und damit, soweit es mir bekannt, das größte zusammenhängende Versorgungsgebiet Deutschlands realisiert.“ Der Radius vergrößere sich ständig. Nicht nur im Kreisgebiet, sondern auch weit darüber hinaus würde mittlerweile die W-DSL Technologie genutzt.

„Eine schnelle Internetverbindung ist ein wichtiges Standortkriterium und für Handwerk sowie Gewerbe eine Überlebensfrage“, so der Bürgermeister. Daher sei die Gemeinde sehr froh, dass ein internetbegleiteter Weg in die Zukunft sichergestellt sei. In der Zusammenarbeit mit den Stadtwerken sei dies nur ein Mosaiksteinchen, da man auch in der Stromversorgung zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten sehe, sagte Schulz. Als Gewinn für die beiden Ortschaften sowie die Gemeinde bezeichneten auch Ortsvorsteher Marco Oppermann und Walter Kaiser, der Vorsitzende des Bauausschusses, die neuen Möglichkeiten.

Für die nun noch unversorgten Ortsteile Roßberg und Wermertshausen ist ebenfalls eine solche Anlage möglich. Voraussetzung sei allerdings, dass die Nachfrage groß genug sei, erklärte Stefan Koch, Projektleiter der Stadtwerke. Da dort die Installation einer Anlage kostenintensiver sein wird, müssen sich gemeinsam mit Rüddingshausen mindestens 30 Abnehmer finden. In Hachborn sind es mittlerweile 15 Nutzer. Wer sich bis zum 30. Juni anmeldet, hat den Vorteil, das Angebot dann noch zwei Monate kostenfrei nutzen zu können.

von Martina Becker

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