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Seepark Versicherung berät sich

Die Zeit drängt weiter am Seepark in Niederwalgern. Sollte es Frost geben, bevor das Wasser aus See und aus Gebäude herausgepumpt wurde, droht der Schaden noch größer zu werden.

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Der Seepark Niederweimar kämpft gegen die Wassermassen.

Quelle: Nadine Weigel

Niederweimar. Das Technische Hilfswerk (THW) und die Firma Holcim haben der Familie Gerkau, Besitzer des Sees und Park-Betreiber, drei Elektropumpen zur Verfügung gestellt. Damit lasse sich der Wasserstand des Sees aber nur um wenige Zentimeter pro Tag absenken, sagt Lucien Gerkau. Von Dienstag auf Mittwoch sei es lediglich ein einziger Zentimeter gewesen.

Der Seepegel müsse aber um etwa einen halben Meter reduziert werden, um die größte Gefahr abzuwenden – das sind rund 69 Millionen Liter Wasser. Mit den drei Pumpen, die derzeit im Einsatz sind, dauere es Wochen bis Monate, erklärt Günter Gerkau. Deshalb möchten die Gerkaus noch Dieselpumpen vom THW nutzen, die um ein Vielfaches leistungsstärker sind. „Damit wäre in drei, vier Tagen die größte Gefahr abgewendet“, so Günter Gerkau.

Das Problem: Diese starken Pumpen zu installieren und zu betreiben, koste zwischen 10 000 und 15 000 Euro am Tag.

Betreiber äußert sich optimistisch

Die Versicherung des Seeparks beratschlage gerade noch, ob sie den Einsatz der Pumpen finanziert, so Günter Gerkau. Er rechnet für Donnerstagmorgen mit einer Entscheidung und äußerte sich optimistisch: „Bisher war die Sparkasse, wo wir auch versichert sind, immer sehr kulant.“

Letztlich trage die Versicherung das Risiko mit, sagt er. Sollte das Wasser nicht schnell genug zurückgedrängt werden und die Temperaturen unter null Grad fallen, vergrößere sich auch der Schaden. So weit wollen es die Gerkaus aber nicht kommen lassen. „Notfalls müssen wir erst mal in Vorleistung treten“, sagt Günter Gerkau.

von Dominic Heitz

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