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Überschuss höher als erwartet

Aus dem Parlament Überschuss höher als erwartet

Gute Nachrichten in der Sitzung der Gemeindevertretung: Der Bürgermeister stellte den erfreulichen Jahresabschluss 2016 vor.

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Weimar steht finanziell gut da. Auch in den vergangenen zwei Jahren war der Gemeinde der Haushaltsausgleich gelungen.

Quelle: Archiv Thorsten Richter

Niederweimar. Bürgermeister Peter Eidam konnte in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung vor der Sommerpause­ höchst Erfreuliches mitteilen.­ Das tat er so nüchtern und ­unaufgeregt, dass man schon meinte, sich verhört zu haben, als er nach dem üblichen Bericht aus dem Gemeindevorstand bekannt gab, dass mittlerweile bereits der Jahresabschluss 2016 aufgestellt sei und dieser einen Überschuss von 907.702 Euro ergeben habe. „Das ist weitaus positiver, als im Haushaltsplan deklariert“, sagte er.

Das kann man so sagen: im März 2016 war der Haushaltsplan verabschiedet worden, der im ordentlichen Ergebnis einen kleinen Überschuss von 22.028 Euro auswies und somit gerade ausgeglichen war. Große Sprünge wird der höhere Überschuss dennoch nicht erlauben: „Wir werden das mit alten Fehlbeträgen verrechnen“, kündigte Eidam an, denn erst seit den vergangenen zwei Jahren war der Haushaltsausgleich wieder gelungen.

Bahnstation in Niederwalgern wird barrierefrei

Und gleich eine weitere finanziell gute Nachricht konnte der Bürgermeister bekannt geben. Tags zuvor habe er, zwar vorerst nur mündlich, jedoch offiziell von der Deutschen Bahn (DB) die Mitteilung erhalten, dass sich die Gemeinde an den Kosten für den barrierefreien Umbau der Bahnstation in Niederwalgern nicht beteiligen muss. Das spart der Gemeinde voraussichtlich 270.000 Euro.

Die DB plant für 2019 den Umbau der Station mit einer Unterführung, denn zurzeit müssen die Bahnreisenden den Gleiskörper überqueren. Zuerst hatte die DB jedoch gesagt, es sei kein barrierefreier Umbau nötig, da die tägliche Fahrgastzahl unter 1000 liege. Die Gemeinde hatte daraufhin im Februar die Beteiligung an den Kosten beschlossen, um eine barrierefreie Erschließung zu ermöglichen.

Einstimmig beschlossen im weiteren Verlauf der Sitzung die Gemeindevertreter die Entlastung des Gemeindevorstands für die Jahre 2012 und 2013, für deren Jahresabschlüsse die ­Berichte der Revision vorlagen.

von Manfred Schubert

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