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Platz für 41 neue Häuser Am Roten Weg

Baugebiet Platz für 41 neue Häuser Am Roten Weg

Ab sofort rollen in Niederweimar wieder die Bagger, es wird gegraben, verlegt und geebnet. Die Erschließung des Neubaugebietes Am Roten Weg II hat begonnen.

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Zum offiziellen Spatenstich setzten an: Alexej Saerov (von links, Kolmer und Fischer), Florian Beck (HLG), Tilman Kretschmann (Ingenieurbüro Friedrich), Heiko Riehm (HLG), Ortsvorsteher Heinz-Peter Damm, Bürgermeister Peter Eidam und Harald Kaletsch, Fachbereichsleiter Bauen und Finanzen.

Quelle: Ina Tannert

Niederweimar. „Das ist schon ein bisschen ambitioniert, was wir derzeit in Niederweimar bauen“, befand Bürgermeister Peter Eidam beim offiziellen Spatenstich am vergangenen Freitag. Für 41 neue Wohnhäuser wird in diesem Jahr Platz geschaffen. Im April begann die Erschließung des neuen Geländes im Westen des Ortes durch Hürden im Ausschreibungsverfahren später als gedacht. Auf der 25400 Quadratmeter großen Fläche entsteht der zweite Bauabschnitt für das Baugebiet Am Roten Weg.

Der Umfang der 41 Bauplätze liegt zwischen rund 500 und etwa 960 Quadratmetern. Einzel- oder Doppelhausbebauung sind geplant. Im Zuge der Erschließung erfolgen die Kanalarbeiten, Strom-, Gas- und Telekommunikationsleitungen werden verlegt. Straßen und Wege sollen auf rund 3800 Quadratmetern Pflaster- und etwa 830 Quadratmetern Asphaltdecken entstehen. Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, wird eine Zisterne errichtet.

Projektierer ist die hessische Landgesellschaft (HLG), die bereits den ersten Abschnitt entwickelte. Die Planung übernahmen das Ingenieurbüro Groß und Hausmann und die Planungsgesellschaft Kolmer und Fischer. Das Ingenieurbüro Friedrich aus Taunusstein übernimmt die Koordination der Gebietserschließung, die von der Straßen- und Tiefbaufirma Grün und Scherer aus Reiskirchen durchgeführt wird. In das neue Projekt investiert die Gemeinde rund 1,7 Millionen Euro. Die Planer rechnen mit einer Bauzeit bis Dezember, „man steckt nicht drin, es ist wetterabhängig“, erklärte Heiko Riehm von der HLG. Danach zählt das erschlossene Gelände als allgemeines Wohngebiet und kann bebaut werden.

Die 41 Baugrundstücke sind bereits allesamt zugeteilt - mehr als dreimal so viele potentielle Käufer, rund 140 Interessenten, hatten sich laut Eidam gemeldet. Die künftigen Flächen schließen sich nahtlos an den ersten Abschnitt des Neubaugebiets an. Am Roten Weg I ist mittlerweile komplett, lediglich eine Asphaltdecke fehlt noch.

Die Bewohner müssten keine Sorge vor rollenden Baggern und Lastwagen vor ihren Haustüren haben. Für das neue Gelände wurde eine eigene Zufahrt von Westen her über die Feldwege angelegt. Das nimmt zwar nicht den Baulärm, dafür bleiben die Straßen halbwegs verschont. „Eine tolle Sache, wir fahren außen herum“, lobte Eidam. Die provisorische Baustellenzufahrt soll am Ende der Arbeiten zurückgebaut werden.

Das Gelände ist neben den Arbeiten an der Ortsdurchfahrt und an anderer Stelle eine weitere, belastende Baustelle. „Das ist eine Herausforderung für die Bürger, wir hoffen auf Verständnis“, sagte Eidam.

von Ina Tannert

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