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Lothar Müller war 42 Jahre im Polizeidienst

Neuer Hilfspolizist in Weimar Lothar Müller war 42 Jahre im Polizeidienst

„Das ist ein wahrer Glücksfall“, freut sich Rita Rohrbach vom Ordnungsamt der Gemeinde Weimar. Der neue Hilfspolizist Lothar Müller aus Lohra bringt alles mit, was man für diese Aufgabe braucht. Eigentlich ist er fachlich überqualifiziert, denn er war 42 Jahre im Polizeidienst, zu 90 Prozent bei der Schutzpolizei des Polizeipräsidiums Gießen.

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Bürgermeister Peter Eidam (links) und Rita Rohrbach vom Ordnungsamt stellen Lothar Müller als Hilfspolizisten vor.

Quelle: Götz Schaub

Niederweimar. „Die Berufserfahrung  kommt mir natürlich hier zugute“, sagt der 63-Jährige. Aber es ist noch ein Umstand, der ihn zum perfekten Mann für diese Arbeit macht. Müller stammt nämlich aus dem Weimarer Ortsteil Wenkbach und kennt somit die Gemeinde sehr gut. Seine Aufgabe interpretiert er zunächst so, dass er im Fall der Fälle auf die Menschen zugeht und ihnen das Problem, das von ihnen ausgeht, schildert und argumentativ um  Abhilfe bittet.

„Erst wenn es nach wiederholter Ansprache nicht funktioniert, muss die Person auch damit rechnen, dass es ein ,Ticket‘ gibt. Etwa bei wiederholtem Falschparken zu Lasten andere Verkehrsteilnehmer.“

Die ideale Ergänzung für die Gemeinde

Rohrbach weiß genau, wen sie für die Gemeinde „engagiert“ hat, schließlich ist ihr Müller persönlich bekannt. Auch Bürgermeister Peter Eidam freut sich über die Personalie. „Er ist die ideale Ergänzung zu Martin Agel, unserem Schutzmann vor Ort. Er wird aufgrund seiner Kompetenz sicher auch akzeptiert sein.“ Müller ist nun monatlich bis zu 20 Stunden im Einsatz. Er kontrolliert nicht nur den ruhenden Verkehr, er kann bei Gefahr auch in den fließenden Verkehr eingreifen und Anzeigen aufnehmen. Weitere Themenfelder sind der Umwelt- und Tierschutz.

„Die Ortsvorsteher sollten jedenfalls meine Nummer haben, für den Fall, dass etwas anliegt“, sagt Müller. Für seine Arbeit in den Ortsteilen der Gemeinde Weimar kann Müller auch ein  Elektrofahrzeug aus dem Gemeindefuhrpark nutzen.

von Götz Schaub

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