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Helfer sind 3370 Stunden im Einsatz

Bürgerhilfe Weimar Helfer sind 3370 Stunden im Einsatz

Das Projekt „Älter werden in Weimar“ hat sich in den Köpfen der Zielgruppe etabliert. Die dazugehörige hauptamtliche Koordinationsstelle ist für dieses Jahr auch gesichert.

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Der neue Vorstand: Uwe Sauer (von links), Dieter Happel, Claudia Schmidt, Lars Plitt-Geißler, Horst Bäthge, Helge Schwartz, Klaus Happel und Hans Georg Lapp. Es fehlt Dorothea Bohl.

Quelle: Privatfoto

Wolfshausen. Dieter Happel, Vorstandssprecher des Fördervereins Bürgerhilfe Weimar, äußerte sich während der gut besuchten Mitgliederversammlung sehr zufrieden über die in 2016 geleistete Arbeit der aktiven Vereinsmitglieder.

Herausragend sei dabei die Arbeit der Projektgruppe Soziales gewesen. 16 geschulte Bürgerhelferinnen beziehungsweise -helfer leisteten neben der hauptamtlich beschäftigten Koordinatorin Susanne Veit insgesamt 3371,5 Stunden in den drei Bereichen, der durch die Pflegekasse anerkannten niederschwelligen Hilfeleistungen, der Alltagshilfen für Jung und Alt sowie des individuellen Fahrdienstes mit dem vereinseigenen Fahrzeug „Wolfi“.

Nachfrage steigt: 350 Prozent mer Helferstunden

Dieter Happel betonte: „Wir hatten 2016 erfreulicherweise in diesen Bereichen eine Steigerung von 350 Prozent bei den geleisteten Helferstunden im Vergleich zu 2015 zu verzeichnen. Es konnten aber nicht alle Nachfragen bedient werden, weil die Anzahl an qualifizierten Helfern dafür noch nicht ausreichte. Ohne die Arbeit der hauptamtlichen Koordinatorin ist die Netzwerkarbeit des Vereines im Projekt ‚Älter werden in Weimar‘ nicht mehr leistbar. Mittlerweile hat es sich als ein bereicherndes Angebot innerhalb der Gemeinde etabliert und ist nicht mehr wegzudenken.“

In den beiden anderen Projektgruppen Grün und Natur sowie Veranstaltung, Kultur und Treffpunkt haben sich auch viele Vereinsmitglieder ehrenamtlich engagiert und so zur Stärkung des Allgemeinwohles beigetragen, sei es durch Pflege der öffentlichen Grünanlage oder Ausrichtung von geselligen Veranstaltungen. Deren Erlöse aus 2016 in Höhe von insgesamt 1141 Euro werden für die Verbesserung der  Ausstattung des Bürgerhauses in Wolfshausen gespendet.

Förderbescheid in Höhe von 131.000 Euro

Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit lag in der Vorbereitung des EU-Fördermittelantrags über den Verein Region Marburger Land für den Bau des Mehrgenerationenplatzes Weimar am Ortseingang von Wolfshausen auf der alten Straßenbrache der alten B 3 in Kooperation mit der Gemeinde Weimar.

Ende November hatte Landrätin Kirsten Fründt den Förderbescheid in Höhe von 131.000 Euro an Bürgermeister Peter Eidam überreicht. Einem Baubeginn steht nun nach insgesamt zehnjähriger Vorbereitungszeit nichts mehr im Wege.

Vorstand

Bei den Vorstandswahlen sind Vorstandssprecher Dieter Happel, sein Stellvertreter Helge Schwartz, Kassenwart Uwe Sauer und Beisitzer Hans Georg Lapp für die nächsten drei Jahre wiedergewählt worden. Neu im Vorstand sind zwei Personen mit dabei: als Schriftführerin Dorothea Bohl und als zweiter Beisitzer Klaus Happel.

Die Projektgruppensprecher Claudia Schmidt (Soziales) Lars Plitt-Geißler (Grün und  Natur) und Horst Bäthge (Veranstaltungen) verbleiben kraft ihres Amtes im erweiterten Vorstand des Vereins

Happel dankte einigen Mitgliedern für deren herausragendes ehrenamtliches Engagement in den mittlerweile sechs abgelaufenen Vereinsjahren: Claudia Schmidt und Susanne Veit stellvertretend für ihren Einsatz in Projektgruppe Soziales, Horst Bäthge stellvertretend für das Engagement der Projektgruppe Veranstaltung, Uli Mergenthal, Peter Schmidt und Alexander Rull von der Projektgruppe Grün und  Natur, Peter Reese für die Unterstützung bei der Planung des Mehrgenerationenplatzes sowie Klaus Seibel und Peter Schmidt für die Organisation des örtlichen Seniorentreffs.

„Auch dem Ehepaar Erika und Eduard Müller für die wechselnde Dekoration an der Wolfs-häuser Ortseingangstafel sowie Uwe Sauer für die Ordnung der Finanzen gebührt eine besondere Anerkennung.“

Dieter Happel gab zudem noch bekannt, dass der Bescheid für die Fördermittel zur Finanzierung der hauptamtlichen Koordinatorenstelle für 2017 vorliegt. „Dies ist sehr erfreulich und sichert die Fortführung der erfolgreichen Projektarbeit ‚Älter werden in Weimar‘ für das laufende Jahr“, betonte er.

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