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Geister aus Rüben geschnitzt

Grusel-Spaß Geister aus Rüben geschnitzt

Beim Rübenschnitzen auf Bremersch Hof herrschte am Samstag Hochbetrieb. Kinder fertigten dort am Nachmittag gemeinsam mit ihren Eltern gruselig-schöne Rübengeister.

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Wer braucht denn da noch Kürbis? Die Kinder präsentieren ihre schaurig-schönen Rübengeister.

Quelle: Ingrid Lang

Niederwalgern. Rund 120 Kinder waren gekommen, um Gesichter zu schnitzen nach der alten Tradition, die die Landtechnikfreunde vor zwei Jahren wieder aufleben ließen. Mit Löffeln, kleinen Schippchen, einem Holzbohrer und Messern ging es ans Aushöhlen, nachdem die passende Dickwurz ausgesucht war. Die Landtechnikfreunde hatten - so wie es früher gemacht wurde - die Rüben mit dem Dippelmaschinchen gesät, sie dann gehackt und vereinzelt. Wegen des feuchten Wetters brauchten die Helfer in diesem Jahr die Pflanzen nicht zu gießen. Am späten Mittwochnachmittag waren zwölf Helfer im Einsatz, um die Rüben zu ernten. Dazu wurden die Rüben mit der Hand gerupft und in eine Reihe gelegt. Anschließend wurden die Blätter abgehackt. Dann wurden die Rüben auf die Traktoranhänger geladen.

Eltern machen begeistert mit

Beim Aushöhlen hatten nicht nur die Kinder ihren Spaß, sondern auch die Väter und Mütter, die mit Begeisterung ihre Sprösslinge unterstützten. Die Rübengeister bekamen Augen, eine Nase und Zähne, so dass sie recht gruselig aussahen. Andere Gesichter grinsten breit.

Nach der Arbeit mussten sich die Kinder und Erwachsenen erst einmal stärken. Dazu boten die Landtechnikfreunde den Mädchen und Jungen frische Waffeln und Kinderpunsch, aber auch Würstchen vom Grill und kühle Getränke an.

Umzug und Preisverleihung im kommenden Jahr

Vor zwei Jahren seien es etwa 40 Kinder gewesen und im letzten Jahr habe sich die Teilnehmerzahl dann verdoppelt, sagt Reinhold Deutsch von den Landtechnikfreunden. „Mit einem solchen Andrang haben wir aber nicht gerechnet“. Im kommenden Jahr soll es einen Umzug mit den Rübengesichtern geben und für alle Kinder einen Preis.

Begeistert von der Aktion zeigte sich auch ein Niederwalgerner Neubürger, der im nächsten Jahr wieder kommen möchte. Mit dabei war auch der Vorstand des befreundeten Heimatvereins Weidenhausen, der seinerseits am Sonntag, 4. November, ab 16 Uhr zum Rübenschnitzen auf Hinz Hoob einlädt. Die Rüben für die Aktion liefern die Landtechnikfreunde in Weidenhausen an.

von Ingrid Lang

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